Debakel bei Paralympics
Deutsches Team kassiert 0:12-Klatsche
07.03.2026 – 16:10 UhrLesedauer: 1 Min.
Gegen China erlebt die deutsche Eishockey-Auswahl einen Tag zum Vergessen. Und schreibt damit Negativgeschichte.
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat bei ihrem Comeback bei den Paralympischen Winterspielen mächtig Lehrgeld zahlen müssen. Das Team um Fahnenträger Jörg Wedde war im ersten Vorrundenspiel in der Gruppe A gegen den favorisierten Peking-Dritten China beim 0:12 (0:5, 0:3, 0:4) in allen Belangen chancenlos. Deutschland ist nach Turin 2006 erst zum zweiten Mal dabei.
In der Mailänder Arena Santagiulia, in der vor knapp zwei Wochen noch die NHL-Stars der USA und Kanada um die olympische Goldmedaille gespielt hatten, kam die Auswahl von Bundestrainer Peter Willmann in einer einseiten Partie vor 2787 Zuschauern nur zu fünf Torschüssen. Schon bei der WM 2025, die zudem als Paralympics-Qualifikationsturnier fungierte, hatten die Deutschen gegen China mit 0:8 verloren. Auch in Italien machten die Asiaten kurzen Prozess. Es ist die höchste deutsche Niederlage bei Paralympics.
Deutschland trifft als nächstes am Montag (17.05 Uhr) auf Rekord-Paralympicssieger USA, am Dienstag (10.05 Uhr) steht das Gruppenfinale gegen Gastgeber Italien an. Die beiden besten Mannschaften der zwei Vierergruppen ziehen ins Halbfinale ein, die anderen Teams spielen in einer Platzierungsrunde um die Ränge fünf bis acht. Deutschlands ausgegebenes Ziel ist der fünfte Platz.
In Turin hatte die deutsche Auswahl den vierten Rang belegt. Ein Quartett aus dem Kader für Mailand war schon damals am Start: Neben dem 60 Jahre alten Stürmer Wedde, dem ältesten Teilnehmer in Team D, auch Sebastian Disveld, Frank Rennhack und Verteidiger Sven Stumpe.











