
Fernsehkamera stürzt ab
Mega-Schaden nach Missgeschick bei Köln-Spiel
Aktualisiert am 25.11.2025 – 11:10 UhrLesedauer: 2 Min.
250.000 Euro Schaden beim Köln-Spiel: Eine Unachtsamkeit – und der Schaden ist groß. Jetzt zeigt ein Video, wie die Panne beinahe hätte verhindert werden können.
Demnach ereignete sich der Vorfall nach dem 3:4 der Kölner gegen Frankfurt am Samstag im Rhein-Energie-Stadion. Bei den Aufräumarbeiten wurde das Fangnetz zwischen Spielfeld und Nordtribüne aufgerollt. Dabei verfing sich eine der Spezialkameras in den Maschen des Netzes und stürzte samt Stativ zu Boden.
In einem von der Firma veröffentlichten Video ist der Moment festgehalten: Ein Helfer bemerkt die Gefahr und läuft zur Kamera, kann den Sturz jedoch nicht mehr verhindern. Objektiv und Gehäuse der Kamera wurden dabei erheblich beschädigt. „250.000 Euro Schaden nach einem kleinen Missgeschick“, kommentierte ein Mitarbeiter der TVN Group den Vorfall.
Die hohe Schadenssumme resultiert aus der speziellen Technik, die bei Bundesliga-Übertragungen eingesetzt wird. Die Kamera ist nun ein Fall für die Werkstatt und auch für die Versicherung.
Eine Kuriosität am Rande: Nicht zum ersten Mal geht eine Kamera bei einem Spiel der beiden Mannschaften zu Bruch. Bereits 2011 war bei einer Begegnung zwischen Frankfurt und Köln eine TV-Kamera beschädigt worden. Damals hatten Eintracht-Fans nach einer 0:2-Niederlage am 33. Spieltag in Frankfurt das Spielfeld gestürmt und randaliert. Die Schadenssumme wurde seinerzeit auf 600.000 Euro beziffert.
Mit dem aktuellen Vorfall haben Frankfurter Fans diesmal nichts zu tun. Die Heimniederlage am Wochenende war die sechste innerhalb von neun Spielen für den 1. FC Köln. Nach einem sehr erfolgreichen Saisonstart steht der Effzeh nun im Mittelfeld der Bundesligatabelle auf Platz zehn. Am Samstag geht es um 15.30 Uhr gegen den Tabellenneunten aus Bremen.









