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Home » Olympia in Südtirol löst wohl Touristen-Rückgang aus
Panorama

Olympia in Südtirol löst wohl Touristen-Rückgang aus

By zeit-heute.deFebruar 16, 20262 Mins Read
Olympia in Südtirol löst wohl Touristen-Rückgang aus
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„Angst vor Chaos“

Südtirol-Skigebiete verzeichnen ungewöhnliche Entwicklung


Aktualisiert am 16.02.2026 – 04:38 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Das Skigebiet Val di Fassa in Südtirol (Archivbild): Derzeit kommen weniger Touristen als üblich. (Quelle: IMAGO/GEPA pictures/ Matic Klansek/imago-images-bilder)

Olympia als Touristenmagnet? In einigen Skigebieten sieht die Lage offenbar anders aus. Einige Skiliftbetreiber haben sich den Februar anders vorgestellt.

Während die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo weltweit von Millionen Menschen verfolgt werden, spiegelt sich die Begeisterung auf den Touristenskigebieten vor Ort nicht wider – im Gegenteil: Offenbar bleiben viele Urlauber derzeit aus Sorge vor chaotischen Zuständen fern. Das berichtete die Zeitung „Il Dolomiti“ am Sonntag.

Dem Bericht zufolge verzeichneten die Skigebiete in Val di Fassa und Primiero seit dem Start der Olympischen Winterspiele rund zehn Prozent weniger Besucher. In Alpe Cermis, rund 100 Kilometer von Cortina entfernt, liege der Einbruch gar bei 40 Prozent.

Valeria Ghezzi, Präsidentin des Nationalen Verbands der Seilbahnbetreiber, sagte „Il Dolomiti“: „Das ist sicherlich nicht der Februar, den wir erwartet hätten.“ Man habe „den Eindruck, dass die Dolomiten im Allgemeinen einen Rückgang verzeichnen.“ Hinter den Skigebieten liege „keine einfache Woche“. Selbst einheimische Touristen, so Ghezzi, hätten möglicherweise „aus Angst vor Chaos“ andere Reiseziele gewählt. Man hoffe, dass sich das im Laufe der Skisaison ändere.

Viele Besucher, so die Vermutung, könnten Sorge vor überfüllten Olympia-Orten, abgeriegelten Pisten und Menschenmassen haben. Allerdings, so Ghezzi: „Die Temperaturen sind ideal, die Pisten sind perfekt und wir sind voll einsatzbereit.“ Zudem gebe es ausreichend Parkplätze.

Durch die Olympischen Winterspiele hatten sich die Skigebiete eigentlich einen massiven Zustrom erhofft, auch wegen des international großen Interesses an dem Sportereignis. Experten aus der Hotelbranche gehen aber davon aus, dass der Touristenansturm nach den Winterspielen erst richtig an Fahrt aufnehmen dürfte. „Die Olympischen Spiele sind zweifellos eine einmalige Chance“, sagte etwa die Marketingmanagerin von Alpe Cermis, Francesca Misconel „Il Dolomiti“.

Die Olympischen Winterspiele in den Austragungsstädten Mailand und Cortina d’Ampezzo enden am 22. Februar. Die Wettkämpfe finden in insgesamt sechs verschiedenen Orten in der Region statt.

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