Office-Probleme
Windows: Microsoft bestätigt Fehler nach Juni-Update
19.06.2026 – 12:14 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach einem Windows-Update lassen sich Word und Excel aus manchen Programmen nicht mehr öffnen. Microsoft kennt den Fehler und teilt mit, was Betroffene tun sollten.
Microsoft hat einen Fehler in einem aktuellen Sicherheitsupdate für Windows 11 bestätigt. Dieser verhindert den Start von Office-Programmen wie Word, Excel, PowerPoint und Access aus bestimmten anderen Programmen heraus. Für Betroffene stellt das Unternehmen eine Übergangslösung bereit.
Auf den Fehler weist das Unternehmen in den Hinweisen zum Update KB5094126 hin, das am 9. Juni für Windows 11 in den Versionen 24H2 und 25H2 erschienen ist. Nach der Installation können bestimmte Programme anderer Hersteller weder Office-Anwendungen starten noch zugehörige Dokumente öffnen. Mitunter scheitert der Start, ohne dass eine Fehlermeldung erscheint.
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Diese Programme sind betroffen
Microsoft nennt mehrere Programme, aus denen sich Office nicht mehr aufrufen lässt: die Buchhaltungssoftware CCH Engagement und Workpaper Manager, die Zahnarztsoftware Dentrix und Softdent sowie das Literaturverwaltungsprogramm Zotero. Weitere Programme könnten ebenfalls betroffen sein.
Die betroffenen Anwendungen nutzen eine seit Langem in Windows enthaltene Technik namens OLE-Automatisierung. Über diese Schnittstelle steuern sich Programme gegenseitig und tauschen Daten aus. Nach der Installation des Updates funktioniert dieses Zusammenspiel in den genannten Fällen nicht mehr.
Was Betroffene tun können
Als Übergangslösung empfiehlt Microsoft, die Office-Anwendung oder das Dokument direkt zu öffnen, etwa über das Startmenü oder den Datei-Explorer, statt den Umweg über das andere Programm zu nehmen. Für Privatnutzer bedeutet das im Alltag meist nur einen zusätzlichen Schritt.
Für Unternehmen mit zentral verwalteten Geräten stelle Microsoft eine gesonderte Behelfslösung bereit, die betroffene Firmen beim Geschäftskunden-Support anfordern müssten. Darüber hinaus arbeite das Unternehmen an einer dauerhaften Lösung. Diese soll mit einem späteren Windows-Update kommen, einen konkreten Termin nennt Microsoft nicht.











