OB-Wahl in München
Reiters Social-Media-Profile nach Niederlage verschwunden
23.03.2026 – 11:13 UhrLesedauer: 1 Min.
Es sei der letzte Tag seiner Karriere, hatte Dieter Reiter nach seiner Niederlage in der Münchner OB-Stichwahl gesagt. Nun ist er von Orten verschwunden, an denen er zuletzt präsent war.
Nach Dieter Reiters deutlicher Niederlage im Kampf um den Posten des Münchner Oberbürgermeisters sind die Social-Media-Profile des SPD-Politikers verschwunden. Weder auf Instagram noch auf Facebook war Reiter nach der Stichwahl am Montagvormittag zu finden. Auf Tiktok war er ohnehin nie aktiv. Zuvor hatte die Münchner „Abendzeitung“ darüber berichtet, dass Reiters Seiten nicht mehr aufrufbar waren.
In der vergangenen Woche hatte er sich noch regelmäßig bei Wahlkampfterminen wie dem Verteilen von Rosen auf Instagram gezeigt und sich auch in kurzen Videos an die Münchner Bürger gewandt.
Am Sonntagabend hatte der 67-Jährige in der Stichwahl überraschend deutlich gegen seinen Herausforderer Dominik Krause von den Grünen verloren. Er bekam nur 43,6 Prozent der Stimmen, Krause 56,4 Prozent. Damit muss Reiter, der eine dritte Amtszeit angestrebt hatte, den Chefsessel im Münchner Rathaus nach zwölf Jahren räumen.
Reiter war vor der Wahl unter anderem wegen seiner nicht vom Stadtrat genehmigten Tätigkeit für den FC Bayern und seinem Umgang damit massiv in die Kritik geraten. „Ich hab’s verbockt“, kommentierte Reiter das Wahlergebnis. Es sei seine Schuld, betonte er. „Es war mir eine Ehre, hier in dieser Stadt Oberbürgermeister sein zu dürfen.“ Noch am Abend kündigte er das Ende seiner politischen Laufbahn an: „Das war’s von mir.“











