Mit zwei Schlägen

„O’zapft is!“: OB Krause eröffnet offiziell die Wiesn


Aktualisiert am 19.09.2026 – 12:16 UhrLesedauer: 2 Min.

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Im Livestream: In München fällt der Startschuss für das größte Volksfest der Welt. (Quelle: reuters)

Das 191. Münchner Oktoberfest ist offiziell eröffnet. Für das Anzapfen des ersten Fasses benötigte OB Krause xx Schläge. Die erste Maß überreichte er an Markus Söder.

„O’zapft is! Auf eine friedliche Wiesn“: Mit diesen Worten hat Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) am Samstag pünktlich um 12 Uhr das erste Fass angezapft und damit das 191. Oktoberfest offiziell eröffnet. Die erste Maß überreichte er anschließend an Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU). Im Hintergrund ertönten die traditionellen zwölf Böllerschüsse. Das Zeichen, dass auch in den anderen Zelten das Bier ausgeschenkt werden darf.

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Bei seinem ersten Anstich in der Schottenhamel-Festhalle benötigte Krause zwei Schläge. Damit teilt er sich den Rekord mit seinen Vorgängern Dieter Reiter und Christian Ude (beide SPD). Der Versuch, das Fass mit nur einem Schlag anzuzapfen, gilt als riskant. Die meisten Schläge benötigte einst Thomas Wimmer (SPD): Beim ersten offiziellen Anstich des Oktoberfests im Jahr 1950 musste er 17 Mal zuschlagen, bevor das Bier floss.

Krause trainiert Anzapfen vor dem Oktoberfest

„Zwei Bier habe ich gestern Abend getrunken und bestens geschlafen“, erzählte Krause unmittelbar vor dem Anstich. Am Morgen habe die Aufregung dann aber doch zugenommen. Nicht besser machte es eine Aussage von Söder. „Der Ministerpräsident hat mit gerade nochmal erzählt, was alles schiefgehen kann. Das hat mich total beruhigt“, scherzte er. Dennoch gab er sich zuversichtlich: „Zwei, drei Schläge dürften es schon werden.“

Damit auch alles glattläuft, hatte Krause im Vorfeld nichts dem Zufall überlassen. Im Interview mit der Mediengruppe „Merkur/tz“ erklärte er im Juli, sich im Vorfeld der Wiesn ins Training begeben zu wollen. „Ich werde wohl zwei- oder dreimal üben“, sagte er damals und fügte an: „Ich habe schon Respekt vor dem Anzapfen. Dieses ist wie Elfmeterschießen: Man hat es viele Male gemacht, aber wenn viele Millionen Menschen zuschauen, ist es noch einmal etwas anderes.“

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