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Home » Notrufsystem eCall in Autos ab sofort abgelöst – mit diesen Konsequenzen
Mobilität

Notrufsystem eCall in Autos ab sofort abgelöst – mit diesen Konsequenzen

Von zeit-heute.deJanuar 1, 20263 Min Gelesen
Notrufsystem eCall in Autos ab sofort abgelöst – mit diesen Konsequenzen
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Notrufsystem eCall in Autos ab sofort abgelöst – mit diesen Konsequenzen

Next Generation eCall

Neues System ist nun in Autos Pflicht


Aktualisiert am 01.01.2026 – 06:59 UhrLesedauer: 3 Min.

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Notrufknopf im Auto: Das bestehende eCall-System ist durch ein neues ersetzt worden. (Quelle: xPixieMex via imago-images.de/imago)

Ein neues Notrufsystem ist mit Jahreswechsel Pflicht in Neuwagen. Denn das alte eCall-System funktioniert nicht mehr – mit Folgen für viele Autobesitzer.

Seit dem 1. Januar 2026 dürfen in Europa nur noch neue Fahrzeugmodelle zugelassen werden, die den sogenannten Next Generation eCall (NG eCall) an Bord haben. Ein Jahr später gilt das auch für alle anderen Neufahrzeuge. Damit endet die Ära des bisherigen eCall-Systems, das bei schweren Unfällen automatisch Hilfe ruft.

Der neue Standard nutzt moderne Mobilfunktechnik: Statt wie bisher über das 2G- oder 3G-Netz wird der Notruf künftig digital über das LTE-Netz (4G) übertragen. Die Vorbereitungen laufen bereits. Vodafone hat im September 2025 erste Mobilfunkstationen freigeschaltet, an denen Fahrzeughersteller die neue Technologie testen können. Die bundesweite Aktivierung erfolgt in diesem Januar.

eCall steht für „Emergency Call“ – also Notruf. Das System ruft bei einem schweren Unfall automatisch Hilfe und überträgt dabei wichtige Daten an die nächste Rettungsleitstelle: etwa den Standort, ob Airbags ausgelöst wurden oder wie viele Personen vermutlich im Fahrzeug sitzen. Zusätzlich wird eine Sprachverbindung aufgebaut, damit die Fahrzeuginsassen – wenn möglich – selbst mit dem Notrufpersonal sprechen können.

Ausgelöst wird der eCall entweder automatisch (etwa bei einem starken Aufprall) oder per Knopfdruck im Cockpit. Bei einem medizinischen Notfall im Auto kann so schnell Hilfe gerufen werden – auch dann, wenn kein Mobiltelefon griffbereit ist.

Seit 2018 ist eCall in der EU für alle neu zugelassenen Pkw und leichten Nutzfahrzeuge verpflichtend.

Der klassische eCall funktioniert nur, wenn das Fahrzeug über das 2G- oder 3G-Netz mit dem Mobilfunk verbunden ist. Diese Technik ist inzwischen veraltet und wird schrittweise abgeschaltet.

3G wurde bereits 2021 in Deutschland stillgelegt, um Bandbreiten für das 5G-Netz freizumachen. 2G wird von der Deutschen Telekom Ende Juni 2028 abgeschaltet, bei Vodafone endet der Betrieb im September 2028.

Das neue System NG eCall funktioniert über LTE. Es überträgt Daten schneller und stabiler und ermöglicht künftig mehr Funktionen. So könnten in Zukunft auch Bilder vom Unfallort oder – wenn der Fahrer zustimmt – Gesundheitsdaten wie Puls oder Atemfrequenz übermittelt werden. Das würde Rettungskräften helfen, schon auf dem Weg zum Unfallort besser zu reagieren.

Einige Netzbetreiber – etwa die Telekom – haben ihr Netz bereits für NG eCall vorbereitet. Vodafone will sein gesamtes Netz Anfang dieses Jahres dafür freischalten.

Für neue Fahrzeuge ist der Umstieg klar geregelt. Aber was passiert mit den Millionen Autos, die heute auf der Straße sind? Viele von ihnen nutzen noch ein eCall-Modul, das ausschließlich über 2G sendet. Das bedeutet: Sobald dieses Netz endgültig abgeschaltet wird, ist der Notruf aus dem Auto nicht mehr möglich.

Ein Umbau auf das neue System ist wahrscheinlich nur bei wenigen Modellen technisch machbar und oft mit hohen Kosten verbunden, heißt es von Fachmagazinen wie „Auto Motor und Sport“. Wer ein betroffenes Fahrzeug fährt, erfährt beim Hersteller oder in der Werkstatt, ob eine Umrüstung infrage kommt. Ein verpflichtender eCall-Check bei der Hauptuntersuchung ist derzeit nicht vorgesehen. Die Funktion wird bisher nicht audrücklich geprüft. Doch es wird auch von Fällen berichtet, in denen ein nicht funktionierendes eCall-System zur Verweigerung der Plakette führte.

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