„Ungewöhnliche Geruchsentwicklung“
Notfall auf Swiss-Flug – Flieger muss landen
07.04.2026 – 01:53 UhrLesedauer: 1 Min.
Nur sechs Minuten auf Reiseflughöhe – dann geht es steil nach unten. Ein Swiss-Airbus auf dem Weg nach Zürich musste außerplanmäßig in Brüssel landen.
Ein Geruch in der Bordküche hat am Montagabend einen Swiss-Airbus A320neo zu einer Landung in Brüssel gezwungen. Die Maschine war auf dem Weg von London Heathrow nach Zürich, als die Crew den Sinkflug einleitete – mit bis zu 30 Metern pro Sekunde, doppelt so schnell wie üblich. An Bord befanden sich Medienberichten zufolge 168 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder.
Der Swiss-Flug 436A hob um 18.42 Uhr MEZ in London ab. Nach rund 20 Minuten erreichte die Maschine ihre Reiseflughöhe von gut 10.600 Metern – hielt diese aber nur etwa sechs Minuten, wie Flugtrackingdaten von Flightradar24.com zeigen. Dann leitete die Cockpitcrew einen steilen Sinkflug ein. Um 19.26 Uhr setzte der Airbus am Brüsseler Airport auf.
Swiss-Mediensprecherin Meike Fuhlrott bestätigte der Schweizer Zeitung „Tages-Anzeiger“ die Ausweichlandung. Auslöser sei eine „ungewöhnliche Geruchsentwicklung in der vorderen Bordküche“ gewesen. Alle Passagiere verließen das Flugzeug demnach auf normalem Weg. Verletzt wurde niemand.
Der Flughafen Brüssel bot die Feuerwehr auf. Fuhlrott erklärte, dies entspreche „bei einer solchen Situation dem Standardprozess“. Rund eine Stunde nach der Landung rollte die Maschine auf einen Standplatz. Die ursprünglich für 20 Uhr in Zürich geplante Ankunft fiel aus. Alle Passagiere kamen in Hotels unter. Fuhlrott sagte: „Wir bedauern die Unannehmlichkeiten aufrichtig, die unseren Passagieren durch diese ausserplanmässige Landung entstanden sind.“
Die genaue Ursache für den Vorfall in der Bordküche ist nicht bekannt. Die Maschine werde untersucht, hieß es.











