Abstiegskampf statt Endspiel in den USA
Ärger nach WM-Finale: Kapitän wütend auf eigenen Klub
21.07.2026 – 16:28 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Fußballprofi gewinnt eine VIP-Reise zum WM-Finale – doch sein Klub lässt ihn nicht rechtzeitig abreisen. Es folgen eine Odyssee und eine große Enttäuschung.
Der norwegische Fußballerstligist Kristiansund BK hat seinem Kapitän Dan Peter Ulvestad die Abreise zu einem gewonnenen WM-Finale-Trip erst nach dem Abstiegsspiel gegen Sarpsborg 08 erlaubt. Ulvestad stand 90 Minuten auf dem Platz – und verpasste das Endspiel trotzdem.
Der 37-Jährige durfte die mehr als 40.000 Euro teure Reise erst nach seinem eigenen Spiel antreten: neun Stunden Autofahrt nach Bergen, dann ein Flug nach Amsterdam. Dort blieb er hängen. Der Anschlussflug nach New York verspätete sich so stark, dass Ulvestad erst 20 Minuten vor Anpfiff gelandet wäre. Er verzichtete auf den Weiterflug. Sein Vater Rune wartete im Stadion vergeblich auf ihn.
- „Verschwörungstheorien“: Argentinien-Star schlägt zurück
Gegenüber dem norwegischen Rundfunk NRK äußerte sich Ulvestad deutlich: „Es war schrecklich.“ Die Chance auf ein WM-Finale werde „nie wieder“ kommen, ergänzte der Rekordspieler.
Im Video | Buhrufe für Trump und Infantino
Player wird geladen
Er müsse „aufpassen“, was er jetzt über seinen Klub sage, führte Ulvestad weiter aus. Seine Gedanken über Klubchef Christian Gauseth werde er nicht teilen.
Kristiansunds Geschäftsführer Christian Gauseth verteidigte die Entscheidung ebenfalls bei NRK. „In unserer Situation kann jeder Punkt entscheidend sein. Da wäre es nicht zu verantworten gewesen, auf unseren Anführer zu verzichten“, sagte er.











