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Home » Nicole Jäger kritisiert Bäderland-Kampagne wegen Körpervielfalt
Deutschland

Nicole Jäger kritisiert Bäderland-Kampagne wegen Körpervielfalt

By zeit-heute.deSeptember 1, 20263 Mins Read
Nicole Jäger kritisiert Bäderland-Kampagne wegen Körpervielfalt
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Kritik von Bestseller-Autorin

Bäderland Hamburg feiert Vielfalt – und schließt eine Gruppe aus

01.09.2026 – 05:22 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Eine junge Frau schwimmt in Hamburg in einem Bad vor dem „Bäderland“-Logo (Symbolbild): Die städtische Gesellschaft wollte eine Vielfältigkeitskampagne feiern. (Quelle: Ulrich Perrey/Archivbild/dpa)

Eine bekannte Hamburgerin kritisiert die Awareness-Kampagne von Bäderland Hamburg öffentlich. Jetzt hat das Unternehmen reagiert.

Bäderland Hamburg hat auf Instagram eine mehrteilige Awareness-Kampagne gestartet, die für einen respektvollen Umgang in den Schwimmbädern des Unternehmens in der Hansestadt wirbt. Unter dem Titel „Awareness bei Bäderland“ zeigt eine Reihe von Beiträgen unter anderem ein Gruppenbild unterschiedlicher Menschen mit der Botschaft: „Unsere Haltung: Alle sollen sich bei uns sicher und wohlfühlen.“

Weitere Beiträge der Kampagne erklären, dass Grenzüberschreitungen, Diskriminierung, Belästigung und Gewalt keinen Platz hätten, dass Mitarbeitende regelmäßig geschult würden und dass Gäste sich bei Unwohlsein oder beobachteten Grenzüberschreitungen an das Personal vor Ort wenden könnten. Bei Verstößen drohten laut Bäderland Hausverbot und gegebenenfalls eine Anzeige. Betroffene könnten sich zudem per E-Mail an das Awareness-Team des Unternehmens wenden.

Comedian Nicole Jäger kritisiert das Ausschließen von Dicken

Auf diese Kampagne reagiert nun die Bestsellerautorin und Comedian Nicole Jäger in einem Instagram-Video. Sie beschreibt sich darin selbst als Dauergast in der Alsterschwimmhalle und lobt die Kampagne zunächst ausdrücklich: „Ihr habt diese Awareness-Kampagne gestartet, die ich total geil finde.“

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Die Botschaft, dass sich niemand diskriminiert fühlen solle und sich bei Problemen an das Personal wenden könne, das dann auch Hausverbote ausspreche, findet sie „Chefkiss“ und „richtig, richtig, richtig gut“.

Ihre Kritik richtet sich an das Gruppenbild der Kampagne, das unterschiedliche Menschen zeigt, um zu vermitteln, dass jeder willkommen ist. Jäger stellt fest: „Ihr habt keinen einzigen dicken Menschen dabei.“ Sie beschreibt sich selbst als „dickes Mädchen“ mit einer großen Community und erklärt, eines der Hauptprobleme, warum Menschen mit mehr Gewicht häufig keinen Sport machten – obwohl Schwimmen dafür besonders geeignet sei –, sei die Angst vor Körperdiskriminierung im Schwimmbad. Diese Körperdiskriminierung sei zwar nicht die Schuld von Bäderland, finde nach Jägers Worten aber im Schwimmbad statt.

Bäderland reagiert auf die Kritik von Nicole Jäger

Sie schlägt vor, beim nächsten Anlauf der Kampagne einen dicken Menschen mit aufs Plakat zu bringen, „damit sich Menschen mit mehr Gewicht und generell auch mit mehr Körper auch gesehen fühlen“ und wissen, dass die Kampagne auch für sie gilt. Menschen mit mehr Gewicht seien gesamtgesellschaftlich, vor allem aber im Schwimmbad, von besonders starker Körperdiskriminierung betroffen.

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