Starke Glättegefahr
Neuschneefront erreicht München und Teile Bayerns – bis zu -12 Grad
24.01.2026 – 10:56 UhrLesedauer: 2 Min.
Neue Schneefälle und teils gefährlicher Eisregen erreichen am Wochenende München und Bayern. Der DWD warnt vor strengem Frost.
Stärkere Schneefälle und Glatteis erreichen spätestens ab Samstagmittag (24. Januar) München und weite Teile von Bayern. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für das gesamte Bundesland eine amtliche Warnung vor Frost und Glätte herausgegeben, für das Grenzgebiet zu Tschechien gilt sogar eine orange Warnung vor strengem Frost. Demnach sind Temperaturen von bis zu -12 Grad möglich.
Für die kommenden Tage kündigt der DWD zudem stärkere Schneefälle an. Laut Berechnungen einiger Wettermodelle können im Münchner Stadtgebiet bis zu 15 Zentimeter Neuschnee fallen, im Umland sind sogar teils bis zu 30 Zentimeter Neuschnee nicht ausgeschlossen. Hinzu kommen gefährlicher Eisregen sowie überfrierende Nässe, die vor allem zum Wochenbeginn zu Chaos im Berufsverkehr führen können.
Video | Schnee, Eisregen, Glätte – Wetterlage könnte eskalieren
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Von den Alpen kommend soll es spätestens am Sonntag dann kräftiger schneien. Das deutsche Wettermodell ICON rechnet dabei mit bis zu 15 Zentimetern Neuschnee im Münchner Stadtgebiet, vor allem in den westlicheren Stadtteilen. Ähnlich sieht es das Modell des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF). Westlich von München sind demnach sogar bis zu 30 Zentimeter Neuschnee möglich.
Die Schneefälle sollen in München noch bis zum Beginn kommender Woche anhalten und könnten starke Verkehrsprobleme vor allem am Montag (26. Januar) verursachen. Der DWD rechnet mit Schneeglätte, vor allem wenn es wieder tauen könnte. Zum Wochenbeginn droht dann zudem in Teilen von München und Umgebung gefrierende Nässe und Eisregen.
Vor allem in den Morgen- und Abendstunden kann gefährliches Blitzeis zu Problemen bei Autofahrern und weiteren Verkehrsteilnehmenden führen. Noch sind sich die Wettermodelle in ihrem genauen Verlauf der Schneefront allerdings unsicher. Sie geben allerdings auch nur einen ungefähren Ausblick auf die Wetterlage in den kommenden Tagen und Wochen.











