Ioniq 3
So viel Studie steckt in Hyundais neuem Kompakten
20.04.2026 – 17:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Mit dem Ioniq 3 wagt Hyundai den Spagat zwischen sportlichem Design und Alltagstauglichkeit. Das Kompaktmodell soll bis zu 496 Kilometer weit kommen.
Als Hyundai im September vergangenen Jahres das Concept Three präsentierte, verkündeten die Koreaner selbstbewusst: Das Design entspricht in großen Teilen bereits der Serienversion. Bei Beobachtern warf das Fragen auf: Sollte der Ioniq 3 wirklich als viertüriges Coupé mit sportlichem Schnitt auf den Markt kommen? Ja, das tut er. Etwas mehr als ein halbes Jahr nach der Studie zeigt sich das Kompaktmodell in seiner finalen Form. Einige Details sind etwas abgemildert, doch die Grundform ist geblieben.
Mit seinen 4,15 Metern Länge ist der Ioniq 3 etwas länger als der Kleinwagen i20 mit Verbrennungsmotor (rund 4,06 Meter), aber deutlich kürzer als der kompakte i30 (4,34 Meter). Durch den langen Radstand von 4,68 Metern (i30: 4,65 Meter) und die E-Auto-typische Verteilung von Antrieb und Batterie soll der Innenraum dennoch großzügiger wirken, verspricht Hyundai.
Die von den PR-Strategen als „Aero Hatch“ bezeichnete Form soll einen Kompromiss zwischen geringem Luftwiderstand und großzügigem Platzangebot finden. Anders als bei der Studie hat die Serienversion eine größere zusätzliche Scheibe zugunsten der Rücksicht und ein gerader geformtes Heck (für mehr Kopffreiheit im Fond) mit einem auffälligen Spoiler.
Beim Armaturenträger setzt Hyundai einerseits auf ein sehr aufgeräumtes Design mit kleinem Display vor dem Fahrer und einem großen Screen (je nach Ausstattung 12,9 oder 14,6 Zoll) in der Mitte, setzt aber auch konturierte Oberflächen vor dem Beifahrer ein – der Renault 5 lässt grüßen. Als erstes Modell für den europäischen Markt erhält der Ioniq 3 ein neues Infotainmentsystem auf Android-Basis.












