Traumhafter Einstand im Volkspark
HSV-Neuzugang Daka bringt ein ganzes Land an Fans mit
02.08.2026 – 15:30 UhrLesedauer: 3 Min.
Mitte Juli unterschreibt Patson Daka einen Vertrag beim HSV. Der Sambier löst einen gewaltigen Fan-Ansturm aus – und bewegt den Verein zu einer Reaktion.
Ein Übersteiger, ein Schuss ins Tor und großer Jubel auf den Rängen Volkspark: Patson Daka brauchte im Testspiel gegen Everton nicht lange für seinen ersten Höhepunkt beim HSV. Der Stürmer aus Sambia ist noch keine zwei Wochen in Hamburg, aber schon so etwas wie der neue Publikumsliebling. Der Wirbel um ihn ist so groß, dass der HSV sich zu einer ungewöhnlichen Maßnahme entschied.
In seiner Heimat ist Daka ein echter Superstar. Zusammengerechnet folgen knapp zwei Millionen Menschen seinen Social-Media-Kanälen. Allein auf Facebook kommt Daka auf 1,1 Millionen Anhänger. Und die haben sich jetzt ebenfalls dem HSV verschrieben.
Sambische Fans fluten HSV-Kommentare
In den Kommentarspalten des HSV wird neuerdings auffällig häufig Englisch gesprochen. Die sambische Flagge ist dort zu einem der beliebtesten Emojis aufgestiegen. „You sign him, you sign us too“, schrieb ein Fan, als die „Rothosen“ Daka vorstellten. Heißt: Wer den Stürmer verpflichtet, bekommt die Anhängerschaft gratis mit dazu.
Seit dem 22. Juli hat der HSV allein auf Facebook fast 100.000 neue Follower gewonnen und erreicht auf der Plattform nun rund 900.000 Menschen. Der Ansturm auf Schwarz-Weiß-Blau wirkt sich auch auf den Onlineshop des Bundesligisten aus.
„Ich werde das niemals als selbstverständlich sehen“
So viele Anfragen, wann der HSV denn seine Fanartikel nach Sambia verschicken würde, gingen ein, dass der Verein den Bitten tatsächlich nachging. Sambia ist nun das erste afrikanische Land, das der HSV in seinen Onlineshop aufgenommen hat.
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Daka weiß seine treuen Fans zu schätzen. „Ich werde das niemals als selbstverständlich sehen und stets in Ehren tragen“, sagte er „HSV.de“. Es sei eine Ehre für ihn, dass sich die Leute Zeit dafür nehmen, ihn zu unterstützen. „Die Leute sind sehr leidenschaftlich und loyal. Ich trage die sambische Flagge in mir und repräsentiere diese Leute. Das motiviert mich.“, sagte Daka.
Seine Heimat besucht der 27-Jährige nur noch, wenn er für die Nationalmannschaft spielt. Wenn er sich auf der Staße blicken lässt, herrscht eine riesige Euphorie. „Ich kann es nicht genießen. Eigentlich traurig zu sagen, aber dort habe ich kein Privatleben mehr“, sagte er der „Bild“.










