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Home » Neue Unwetter drohen – Regierung verlängert Notstand
Panorama

Neue Unwetter drohen – Regierung verlängert Notstand

Von zeit-heute.deFebruar 3, 20262 Min Gelesen
Neue Unwetter drohen – Regierung verlängert Notstand
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Neue Unwetter drohen – Regierung verlängert Notstand

Regierung verlängert Notstand

Urlaubsland bereitet sich auf neue Unwetter vor

Aktualisiert am 02.02.2026 – 14:19 UhrLesedauer: 2 Min.

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Im Video: Der Sturm forderte bereits Todesopfer. (Quelle: t-online)

Nach drei verheerenden Stürmen mit Windgeschwindigkeiten über 200 km/h rechnet Portugal mit einer neuen Regenfront. Die Behörden bereiten sich auf das Schlimmste vor.

Nach mehreren verheerenden Winterstürmen in der letzten Woche gilt in Portugal noch immer der Notstand. Der stärkste der bisherigen Stürme war „Kristin“, der vergangenen Mittwoch vor allem die Mitte Portugals traf. Es wurden teils Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Kilometern pro Stunde gemessen. Typischerweise werden solche Windgeschwindigkeiten nur von Tropenstürmen erreicht.

Bei den Unwettern kamen mindestens fünf Menschen ums Leben. Am Sonntagabend waren immer noch 167.000 Haushalte und Gewerbebetriebe ohne Elektrizität, vielerorts fielen auch Telefon- und Internetverbindungen aus.

Die Regierung hat den aktuell geltenden Notstand bis zum 8. Februar verlängert. Auch für die kommenden Tage gibt es keine Entwarnung: Bereits am Abend des Sonntags trafen die ersten Ausläufer eines neuen Atlantiktiefs den Norden und das Zentrum Portugals. Der Straßen- und Bahnverkehr war in mehreren Regionen durch Überschwemmungen und Erdrutsche behindert. An den Küsten galt wegen stürmischer Winde und hohen Wellengangs die zweithöchste Warnstufe Orange.

Die Behörde für Katastrophenschutz ANEPC registrierte zwischen Mitternacht und Montagmorgen 263 Einsätze im Zusammenhang mit dem Unwetter, die meisten davon in der Region Lissabon und dem Tejo-Tal, wie die staatliche Nachrichtenagentur Lusa meldete. Laut Meteorologen sind katastrophale Folgen möglich: Viele Böden seien bereits stark mit Wasser gesättigt und könnten zusätzliches Wasser vermutlich nicht mehr aufnehmen.

„Wir bereiten uns auf den schlimmsten Fall vor“, erklärte Ana Abrunhosa, die Bürgermeisterin des etwa 40 Kilometer vom Atlantik entfernten Coimbra, dem staatlichen TV-Sender RTP. Mit Überschwemmungen wird besonders an den Flüssen Mondego, Douro, Águeda und dem durch Lissabon fließenden Tejo gerechnet.

Die atlantischen Sturmtiefs ziehen von Portugal aus weiter Richtung Osten nach Spanien, wo sie zu nasskaltem und ungemütlichem Winterwetter führen könnten. Auf Mallorca schien am Sonntag noch überwiegend die Sonne bei angenehmen Temperaturen bis 16 Grad, doch auch dort könnte es laut dem spanischen Wetterdienst Aemet in der kommenden Woche zu Schauern kommen. Schon in der vergangenen Woche gab es hier Überschwemmungen.

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