Zwei Jahre Baustelle
Hamburg baut diese Straße in der Innenstadt komplett um
17.08.2026 – 14:01 UhrLesedauer: 2 Min.
Ende August starten die Arbeiten an einer wichtigen Straße im Hamburger Zentrum. Der Umbau verschärft die Baustellenlage in der Innenstadt.
Hamburg startet am 31. August mit dem Umbau der Steinstraße und des Speersorts. Auf rund 570 Metern erneuert die Stadt Fahrbahnen, Radwege und Gehwege. Vier Bauabschnitte sollen die Belastungen verteilen. Insgesamt rechnet die Stadt mit bis zu zwei Jahren Bauzeit.
Die Arbeiten beginnen am Speersort und ziehen sich schrittweise bis zur Kreuzung Steinstraße/Klosterwall. Die einzelnen Baufelder bleiben jeweils zwei bis zehn Wochen bestehen. Die Planungen laufen bereits seit 2023, im Frühjahr 2026 hatte die Stadt die Maßnahmen konkret angekündigt.
Stadt plant zweimonatige Vollsperrung
Meistens will der zuständige Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) eine Fahrspur in Richtung Hauptbahnhof offen halten. Im Frühjahr 2027 geht das zeitweise nicht: Dann sperrt die Stadt den Abschnitt zwischen Kattrepel und Jakobikirchhof voraussichtlich für etwa zwei Monate vollständig. Einen genauen Termin nennt sie bisher nicht.
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Der Umbau vergrößert die Baustellenzone in der östlichen Innenstadt. Direkt südlich der Steinstraße gestalten Arbeiter bereits den Burchardplatz und die Burchardstraße neu. Damit laufen zwei große Bauprojekte im Kontorhausviertel gleichzeitig.

Der LSBG will Geschäfte, Hauseingänge und Garagen möglichst erreichbar halten. Parkplätze innerhalb der jeweiligen Baufelder fallen jedoch weg. Busse, Radfahrer und Fußgänger sollen die Baustelle weiterhin passieren können.
Stadt fällt sämtliche Bäume
Nach den Arbeiten sieht die Steinstraße grundlegend anders aus. Hamburg verkleinert die stellenweise 17 Meter breite Fahrbahn auf 6,50 Meter. Zwei Meter breite Radwege, breitere Gehwege und zusätzliche Übergänge sollen mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger schaffen. Auch die Außengastronomie bekommt zusätzliche Flächen. Private Autos dürfen den zentralen Abschnitt künftig nicht mehr durchfahren.
Für die neue Baumallee fällt die Stadt zunächst alle zehn vorhandenen Bäume. Nach Angaben des LSBG passen sie überwiegend nicht in die neue Straßenaufteilung. Fünf Bäume hätten außerdem keine ausreichende Lebenserwartung mehr.
Anschließend pflanzt Hamburg 58 neue Bäume, überwiegend Sumpfeichen. Zusätzlich entstehen rund 330 Quadratmeter Blühflächen. Insgesamt entsiegelt die Stadt etwa 500 Quadratmeter Boden.











