
Wachsendes Segment
Otto führt neue Eigenmarke ein
21.01.2026 – 12:22 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Versandhändler Otto erweitert sein umfangreiches Einrichtungssortiment um eine neue Eigenmarke. Die Kollektion umfasst unter anderem Möbel und Dekoration.
Vor über 70 Jahren erschien der erste Otto-Katalog. Was folgte, war eine Erfolgsgeschichte. Der Otto-Katalog gehörte in deutschen Haushalten fast zum Inventar. Seit 2018 gibt es zwar den physischen Katalog nicht mehr, aber im Internet ist Otto weiterhin erfolgreich. Mehr als 18 Millionen Artikel hat der Versandhändler im Sortiment.
Und seit Dienstag wird das Angebot von Otto durch zahlreiche Artikel der neuen Eigenmarke Otto Home ergänzt. Dazu gehören Einrichtungsartikel von Möbeln bis hin zu Dekoartikeln wie Vasen und Lampen, aber auch Heimtextilien wie Handtücher oder Bettwäsche.
Nach eigenen Angaben verfügt Otto bereits heute über das größte Einrichtungssortiment im deutschen Onlinehandel. Mehr als vier Millionen Artikel umfasst die Kategorie, vom günstigen Einstieg bis zum Premiumsegment, wie die „Lebensmittel Zeitung“ berichtet. Die Produkte sind „inspiriert von modernen Designtrends – von skandinavischem Hygge bis zeitlosem Minimalismus“, so Anna-Christina Hirschfeld, Head of Brand Management Hartwaren bei Otto.
Otto Home ist nicht die erste und einzige Eigenmarke von Otto. Bereits etabliert sind zum Beispiel Hanseatic für Haushaltsgeräte und Lascana für Wäsche und Bademoden. Die Entwicklung eigener Marken sieht Otto laut eigener Aussage als strategisch wichtigen Schritt, um sich im umkämpften Onlinehandel zu behaupten und differenzierbare Angebote zu schaffen.
Dass das Segment Potenzial hat, zeigen die Wachstumszahlen: Der Home-&-Living-Bereich ist bei Otto in den vergangenen drei Jahren jeweils im zweistelligen Prozentbereich gewachsen, wie ein Sprecher des Unternehmens der „Lebensmittel Zeitung“ erklärt. Otto Home soll dieses Wachstum weiter vorantreiben.











