
Epstein-Fall
US-Regierung veröffentlicht neue Bilder von Andrew
31.01.2026 – 13:35 UhrLesedauer: 2 Min.
Erneut taucht Andrew Mountbatton-Windsor in Epstein-Dokumenten auf. Samt neuen Fotos, die ihn mit einer vermutlich weiblichen Person zeigen.
Das US-Justizministerium hat am Freitag Millionen neue Akten über den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein veröffentlicht. Sie enthalten unter anderem Details, die den britischen Ex-Prinzen Andrew weiter in Bedrängnis bringen.
Den am Freitag freigegebenen Papieren zufolge schlug Epstein Andrew Mountbatten-Windsor 2010 ein Treffen mit einer jungen Frau vor – kurz nachdem Epstein eine Strafe wegen Prostitution Minderjähriger abgesessen hatte. Der verurteilte Sexualstraftäter schrieb, dass er eine Freundin habe, „mit der Sie vielleicht gerne zu Abend essen würden“, wenn diese vom 20. bis 24. August nach London komme. Die Frau sei „26 Jahre alt, Russin, klug und schön“.
Andrew antwortete, dass er am 22. August in Genf sei, sich aber „sehr freuen würde, sie zu sehen“. Wochen später lud der Bruder des heutigen König Charles III. Epstein dann in den Buckingham-Palast ein. Ob das Treffen mit der Russin und der Besuch in dem Palast tatsächlich stattfanden, geht aus den Akten nicht hervor.
Neben dem E-Mail-Verkehr wurden auch weitere Fotos von Andrew veröffentlicht. Die Schnappschüsse zeigen den heute 65-Jährigen, wie er sich über eine weiblich gelesene Person beugt. Die am Boden liegende Person wurde unkenntlich gemacht. Die US-Regierung hatte zuvor bekannt gegeben, dass man Bilder und Passagen zum Schutze der Opfer zensieren würde.
Seit Jahren bringt seine Verbindung zu Epstein Andrew in Bedrängnis. Die mittlerweile verstorbene Virginia Giuffre beschuldigte ihn, sie in dem Rahmen als 17-Jährige missbraucht zu haben. Ein Foto belegt, dass sich die beiden einst getroffen haben. Andrew dementiert bis heute alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe. Doch sein Bruder, König Charles III., sah sich schließlich zum Handeln gezwungen: Er nahm seinem Bruder im vergangenen Jahr alle königlichen Ehren ab – inklusive seines Prinzentitels.
Andrew ist aber nicht die einzige prominente Person, die in den Epstein-Akten erwähnt wird. Auch große Namen wie Bill Gates, Elon Musk oder Mette-Marit tauchen auf. Betont werden muss jedoch, dass eine Erwähnung in den Dokumenten nicht gleichzusetzen ist mit einem Fehlverhalten derjenigen Person.










