
Leck bereits seit Heiligabend bekannt
Familie stirbt nach Explosion: Neue Vorwürfe
10.01.2026 – 07:25 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach einer heftigen Explosion in Albstadt stürzt das Wohnhaus einer jungen Familie ein. Die Schwester der Toten behauptet, dass die Tragödie hätte verhindert werden können.
Nach der Explosion mit Todesfolge in einem Wohnhaus im baden-württembergischen Albstadt hat die Schwester der Toten schwere Vorwürfe gegen den lokalen Gasbetreiber erhoben. Wie sie der „Bild“-Zeitung erzählt, habe die bei dem Vorfall getötete 30-jährige Mutter den Betreiber bereits am 24. Dezember wegen des Gasgeruchs im Haus alarmiert. Aber: „Es hieß dann, dass über die Feiertage niemand kommen könne.“
Die Schwester der Toten berichtet der „Bild“, dass der Gasgeruch nach der ersten Beschwerde immer penetranter geworden sei. Die Familie habe sich deswegen erneut an die Gaswerke gewendet. Bei dem vereinbarten Termin mit den Gaswerken am Mittwoch sei allerdings niemand erschienen.
Wie die Schwester der Toten der Zeitung berichtet, hat die Familie aus Angst ihren Gasherd nicht mehr benutzt. Die „Bild“ mutmaßt, dass am Donnerstag schon ein kleiner Funkenschlag ausreichte, um die Explosion auszulösen – vermutlich, als morgens das Licht eingeschaltet wurde.
Auch die Polizei untersucht ein mögliches Versäumnis der Gaswerke. Gleichzeitig will sich die Kripo Reutlingen bei der genauen Unglücksursache nicht festlegen. Die Albstadtwerke widersprechen der Darstellung der Hinterbliebenen: Sie teilten der Zeitung mit, dass nach ihrem „derzeitigen Erkenntnisstand“ keine Beschwerde wegen Gasgeruch vorlag.









