Nach Brand im Hamburger Hafen
Polizei belegt Frachtschiff mit Auslaufverbot
25.05.2026 – 16:48 UhrLesedauer: 1 Min.
Nach dem Brand auf einem Frachtschiff im Hamburger Hafen darf die „Jolyn“ den Hafen vorerst nicht verlassen. Grund sind genauere Untersuchungen.
Nach dem Brand auf dem Frachtschiff „Jolyn“ im Hamburger Hafen hat die Polizei ein Auslaufverbot für das Schiff verhängt. Ermittler sollen das unter niederländischer Flagge fahrende Schiff am Dienstag untersuchen, wie ein Sprecher des Polizei-Lagezentrums mitteilte. Die Ursache des Feuers ist weiterhin unklar.
Das Feuer war am Sonntagnachmittag auf dem rund 90 Meter langen Frachtschiff im Kuhwerderhafen ausgebrochen. Laut Angaben der Polizei entstand der Brand in einem Laderaum. Die Feuerwehr hatte hingegen zunächst angegeben, dass das Feuer in einer Sauna ausgebrochen sei.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stieg Rauch aus dem Heckbereich des Schiffs auf. Die Besatzung hatte bereits selbst mit ersten Löschmaßnahmen begonnen.
Acht Menschen wurden schwer verletzt
Nach Angaben der Feuerwehr wurden bei dem Brand acht Menschen schwer verletzt, darunter auch ein Feuerwehrmann. Sieben Verletzte kamen in Krankenhäuser, eine weitere Person wurde vor Ort notärztlich behandelt.
Berufsfeuerwehr, Freiwillige Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit rund 80 Einsatzkräften etwa drei Stunden im Einsatz. Die Feuerwehr bekämpfte den Brand mit mehreren Strahlrohren. Unterstützt wurde der Einsatz auch durch ein Feuerlöschboot, Taucher sicherten die Einsatzkräfte zusätzlich ab. Nach Abschluss der Löscharbeiten übernahm die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache.












