Wetteraussichten für Deutschland
Das Omegahoch verliert die Kontrolle – mit Folgen
09.03.2026 – 16:10 UhrLesedauer: 2 Min.
20 Grad und Sonne pur – doch das Wetter in Deutschland kippt. Atlantische Tiefs bringen Regen nach Deutschland. Es wird deutlich kühler.
Zum Wochenstart zeigt sich das Wetter zunächst noch mild. Vor allem im Westen und Nordosten scheint häufig die Sonne – etwa in Brandenburg, Berlin, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. In Teilen Süd- und Mitteldeutschlands ziehen dagegen dichte Wolken auf, besonders in Baden-Württemberg, Bayern, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Dort kann der Sonnenschein zeitweise deutlich eingeschränkt sein.
Die Temperaturen bleiben zunächst frühlingshaft: Sie steigen verbreitet auf 14 bis 18 Grad, örtlich sind sogar bis zu 20 Grad möglich. Das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF) prognostiziert eine große Wahrscheinlichkeit für signifikante Temperaturanomalien. Das heißt: Es ist um einiges wärmer als zu dieser Jahreszeit üblich.
Am Dienstag erreicht aber ein schwacher Tiefdruckausläufer Deutschland. Dadurch nimmt die Quellbewölkung zu und es kommt zu einem Wechsel aus Sonne und Wolken. Vor allem am Nachmittag können sich regional Schauer entwickeln.
Der Schwerpunkt der Niederschläge liegt voraussichtlich über Teilen von Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen. Lokal sind auch kurze Gewitter möglich. In anderen Regionen bleibt es dagegen häufig trocken, nach Süden hin scheint länger die Sonne.
Dann erreicht der nächste Ausläufer der Frontalzone Deutschland. „Am Mittwoch kommt der nächste Schwung Regen mit Wind im Nordwesten und Westen auf“, schreibt die Diplom-Meteorologin Renate Molitor in ihrem Wetterbericht für t-online. Bis zum Nachmittag ist der Himmel westlich einer Linie zwischen Rostock und Ulm weitgehend bedeckt.









