
Am Bahnhof Schöneweide
Mutter mit Kind stundenlang in Berliner Fahrstuhl eingesperrt
13.01.2026 – 19:24 UhrLesedauer: 1 Min.
Eine Mutter und ihre dreijährige Tochter kommen in Berlin in eine missliche Lage. Die Feuerwehr muss ausrücken.
Eine Mutter und ihre dreijährige Tochter waren am Montagabend am S-Bahnhof Schöneweide in Berlin stundenlang in einem Fahrstuhl eingesperrt. Wie die Berliner Feuerwehr mitteilte, wurden die beiden Personen nach einem dreistündigen Einsatz befreit. Zuvor hatte die „B.Z.“ darüber berichtet.
Laut einem Reporter vor Ort ereignete sich der Vorfall, als die Mutter Isabell aus Oberspree mit ihrer Tochter Layla vom Bahnsteig eine Ebene tiefer zum Ausgang fahren wollte. Dann blieb der Aufzug stecken. Weder der alarmierten Feuerwehr noch der Deutschen Bahn gelang es zunächst, die beiden zu befreien.
Die Berliner Feuerwehr war nach eigenen Angaben mit zehn Einsatzkräften vor Ort, darunter ein spezieller technischer Dienst. Der Einsatz begann um 17.37 Uhr und endete um 20.46 Uhr mit der erfolgreichen Befreiung. Gegen die Kälte reichten die Feuerwehrleute Thermodecken in die Kabine.
Ein Sprecher der Berliner Feuerwehr teilte mit, dass in Berlin öfter Menschen in Aufzügen stecken bleiben. Eine solche Einsatzdauer sei jedoch ungewöhnlich. Nach Angaben der Feuerwehr konnte der Aufzug am Ende ohne Schaden geöffnet werden. Den unfreiwilligen Aufenthalt haben Mutter und Tochter den Umständen entsprechend gut überstanden.











