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Home » Mutmaßlicher Mörder verpfeift seinen Waffenhändler
Panorama

Mutmaßlicher Mörder verpfeift seinen Waffenhändler

By zeit-heute.deApril 9, 20262 Mins Read
Mutmaßlicher Mörder verpfeift seinen Waffenhändler
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Femizid in Niederösterreich

Mutmaßlicher Mörder verpfeift seinen Waffenhändler


Aktualisiert am 09.04.2026 – 07:19 UhrLesedauer: 2 Min.

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Der Schriftzug „Polizei“ auf einem österreichischen Polizeiauto. (Quelle: Matthias Röder)

Ein 47-Jähriger soll seine getrennt lebende Frau getötet haben. Die Ermittlungen führten zudem zur Festnahme eines Waffenhändlers in Wiener Neustadt.

Am Ostersonntag soll nach Polizeiermittlungen ein 47-jähriger Mann auf seine 38-jährige Noch-Ehefrau im niederösterreichischen Sooß geschossen und anschließend mit einem Schraubenzieher auf sie eingestochen haben.

Der Tatverdächtige erwarb nach Berichten der „Krone“ und des „Standards“ eine Beretta-Pistole samt Magazin auf dem Schwarzmarkt in Wiener Neustadt. Am Ostersonntag erschien er den Ermittlungen zufolge am früheren Wohnhaus in Sooß. Die 38-Jährige öffnete die Tür. Der Verdächtige soll sofort geschossen haben. Zwei Kugeln trafen die Frau, eine verfehlte sie. Danach soll er 42-mal mit einem Schraubenzieher auf die Sterbende eingestochen haben.

Als Motiv gab der Verdächtige laut Ermittlern an, er habe die Kinder vor der „schwarzen Magie“ seiner Frau schützen wollen. Nach der Tat schleifte der Verdächtige die Leiche in den Garten und bedeckte sie mit Grasschnitt.

Bei den Vernehmungen soll er laut den Zeitungsberichten dann gestanden haben, woher er seine Waffe habe. Er gab den Namen eines polizeibekannten Mannes an. Laut „Krone“ rückten am Mittwoch Beamte der Spezialeinheit „Cobra“ an, um den 44-Jährigen festzunehmen. Er soll von der Tat gewusst haben, hatte der wegen Mordverdachts Festgenommene laut „Standard“ der Polizei gesagt.

Der mutmaßliche Waffenhändler hatte wegen eines Schussattentats auf einen Türsteher insgesamt 18 Jahre in Haft verbracht und war erst vor einigen Monaten freigekommen, so die „Krone“. Er bestritt den Vorwurf des Waffenverkaufs: Er habe mit illegalen Schusswaffen nichts zu tun; der Mordverdächtige habe ihm die Pistole selbst verkaufen wollen, was er abgelehnt habe. Beiden Verhafteten droht lebenslange Haft – dem einen wegen Mordes, dem anderen wegen Beihilfe.

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