Eiskunstlauf-Legende Katarina „Kati“ Witt, die in einem Lied besungen wird, ließ sich ebenfalls mitreißen: „Es ist witzig, tiefsinnig, auch ab und zu mal traurig, wie das Leben nun mal so ist. Aber am Ende tanzten wir fast auf den Stühlen.“
Dem Regierenden Bürgermeister gefiel es ebenfalls. „Ein ganz tolles Musical, mit ganz viel Power, mit einer tollen Geschichte, mit tollen Künstlerinnen und Künstlern, tollen Stimmen und einer großartigen Stimmung, ein großartiges Publikum“, sagte Kai Wegner (CDU) nach der Premiere dem Reporter von t-online. „Peter Plate und Ulf Leo Sommer sind einmal mehr über sich hinausgewachsen.“
Auch Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD), die mit ihrem Sohn zur Premiere gekommen war, schwärmte: „Es ist wunderbar humorvoll, es ist emotional, es ist traurig, es ist wunderbar.“
Besonders gepackt hat sie der Song „Die Schlampen sind müde“, ein Rosenstolz-Klassiker aus dem Jahr 1997, den Plate und Sommer in ihr neues Musical eingebaut haben. Bei dem Lied hatte der ganze Saal mitgesungen. Auch sie selbst sei vollkommen textsicher, sagte Giffey – „bei allen Rosenstolz-Songs.“
Regisseur Detlef Buck war ebenfalls voll des Lobs. „Ein sehr, sehr, sehr liebevoller Rückblick mit vielen kraftvollen Elementen, die mich berührt haben“, sagte er.
Auch wenn die Macher vorher angekündigt hatten, dass der Abend auch traurig werde – immerhin sterben zwei Hauptfiguren –, sagte Buck: „Das hab’ ich gar nicht so empfunden. Es war so kraftvoll inszeniert und so fantastisch und trostspendend.“
Er habe auch Freunde in der Aids-Krise der 1990er-Jahre verloren. „Das Musical hat mich auf eine schöne Art und Weise berührt und gleichzeitig sehr kraftvoll erinnert. Ich mochte das sehr und fand es ganz zauberhaft.“










