
Bis zu minus 45 Grad
„Monstersturm“ bewegt sich auf die USA zu
Aktualisiert am 24.01.2026 – 09:51 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Winter hat die USA fest im Griff. Das Land erwartet am Wochenende eine extreme Wetterlage. Auch deutsche Reisende sind davon betroffen.
In den USA wird für das Wochenende einer der vermutlich schwersten Winterstürme der vergangenen Jahre erwartet. Es wird mit eisigen Temperaturen und massiven Schneefällen gerechnet. Ein Dutzend Bundesstaaten haben den Notstand ausgerufen. Die Maßnahme gelte ganz oder teilweise für Texas, Georgia, South Carolina, North Carolina, Virginia, Maryland, Louisiana, Arkansas, Tennessee, Alabama, Mississippi und Missouri, berichteten US-Medien.
Der Wintersturm soll bereits am Freitag aufziehen und sich über das Wochenende vom Bundesstaat New Mexico im Südwesten bis nach Maine im Nordosten des Landes ausbreiten, warnte der amerikanische Wetterdienst. Für rund 160 Millionen Einwohner gelten Wetterwarnungen oder besondere Hinweise. Medien sprechen von einem „Monstersturm“.
Wie CNN berichtete, seien in großen Teilen des Landes Schneemengen zwischen 15 und 30 Zentimeter möglich. Lokal könne auch noch mehr Schnee fallen. Möglich seien darüber hinaus Eis- und Schneeregen, so der Fernsehsender WGN-TV.
Das könnte massive Auswirkungen auf den Verkehr haben, hieß es weiter. Es werde mit massiver Glätte gerechnet. Gleichzeitig befürchteten einige Städte durch die Schneemengen Probleme beim Räumen der Straßen. In einer Stadt in Mississippi bringe man deshalb nicht nur Schneepflüge in Stellung, sondern auch Bagger, die helfen sollen, die Wege freizuräumen, so der Sender. Die Behörden riefen die Menschen auf, ihre Wohnungen möglichst nicht zu verlassen und das Auto stehenzulassen.
Einige Schulen hätten bereits für Freitag den Unterricht abgesagt. Fluggesellschaften strichen Hunderte Verbindungen für das Wochenende. Passagieren werde angeboten, kostenlos umzubuchen, hieß es.
Auch die Lufthansa hat für Samstag zahlreiche Flüge von und nach Nordamerika gestrichen. Am Sonntag sind nach Angaben einer Sprecherin noch Verbindungen nach Washington, New York, Boston, Philadelphia und Charlotte betroffen. An zahlreichen weiteren Flughäfen im Westen, Süden und Norden des Kontinents sei am Sonntag nur noch mit vereinzelten Verspätungen zu rechnen. Die betroffenen Fluggäste würden über die Ausfälle und alternative Reisemöglichkeiten informiert.











