„Du solltest dich schämen“
Monika Gruber reagiert mit hämischem Kommentar auf Collien Fernandes
25.03.2026 – 11:29 UhrLesedauer: 2 Min.
Vor wenigen Tagen machte Collien Fernandes Vorwürfe gegen ihren Ehemann Christian Ulmen öffentlich. Schauspielerin Monika Gruber macht sich darüber lustig.
Schon seit mehreren Jahren macht Collien Fernandes darauf aufmerksam, dass ihre digitale Identität gestohlen wurde. Konkret geht es um Fake-Pornografie und Telefonsex. In ihrem Namen sind offenbar Hunderte Männer im Netz angeschrieben worden. Der Absender: eine Person, die sich als Collien Fernandes ausgegeben hatte, es aber nicht war. Die Schauspielerin und Moderatorin behauptet, hinter all dem steckt ihr Ex-Mann Christian Ulmen. Sie beschuldigt ihn, sie „virtuell vergewaltigt“ zu haben.
Genau diese Formulierung benutzte nun auch Schauspielerin und Kabarettistin Monika Gruber, allerdings in gänzlich anderem Kontext. Die 54-Jährige teilte Fotos von zwei offensichtlich gefakten Profilen von sich auf X. Dazu schreibt sie: „Achtung: Diese beiden Profile sind Fake. Ich fühle mich virtuell vergewaltigt.“
Darüber hinaus repostete Gruber via X etliche Beiträge, in denen Collien Fernandes in einem negativen Zusammenhang erwähnt wird. Für ihr eigenes Posting bekommt Gruber viel Kritik.
„Es ist unterste Schublade Profil-Imitationen mit digitaler sexualisierter Gewalt gleichzusetzen. Das verharmlost die Opfer von sexuellem Missbrauch und macht sie lächerlich. Du solltest Dich schämen. Das ist wirklich widerlich“, schreibt etwa jemand. Eine andere Person meint: „Eigentlich sollten Frauen in diesem Fall zusammenhalten. Sie zeigen völlig das Gegenteil. Sie haben überhaupt kein Herz.“
Es gibt auch Personen, die diesen Vergleich von Gruber lustig finden. Sie spinnen das Ganze in ihren Kommentaren weiter und geben vor, eine angebliche Online-Affäre mit Gruber gehabt zu haben.
Derweil laufen die Ermittlungen gegen Christian Ulmen weiter. Dies bestätigte das Bezirksgericht in Palma am Freitag. „Das Verfahren ist noch im Gange“, sagte Gerichtssprecherin Agnès Antich Andreu t-online, die Ermittlungen befänden sich „in einer sehr frühen Phase“. Ulmens Anwalt Christian Schertz hat bereits angekündigt, gegen die Berichterstattung des „Spiegel“ vorzugehen. Diese sei „aus mehreren Gründen rechtswidrig“.











