Bayerische Kabarettistin
Monika Gruber kritisiert Spott über Hubert Aiwangers Tod im Netz
06.11.2026 – 03:49 UhrLesedauer: 2 Min.
Monika Gruber zeigt sich nach Hubert Aiwangers Tod auf Instagram „fassungslos“. Danach kritisiert sie Häme in sozialen Netzwerken.
Die Kabarettistin Monika Gruber hat sich in einem Instagram-Video betroffen über den Tod von Hubert Aiwanger (Freie Wähler) gezeigt und zugleich Kommentare in sozialen Netzwerken kritisiert, die den Tod verhöhnten. In dem Video wandte sie sich gegen einen Grünen-Politiker sowie einen Kabarettisten, die sich nach Grubers Ansicht über Aiwangers Tod mit spöttischen Beiträgen geäußert hatten. Der stellvertretende bayerische Ministerpräsident und Wirtschaftsminister war am Mittwochabend tot in einem Berliner Hotel aufgefunden worden.
Gruber berichtete, sie habe die Nachricht von Aiwangers Tod erhalten, als sie die Bühne im Zirkus Krone verlassen hatte. Sie sagte, sie sei „einfach fassungslos“ gewesen. Ihr erster Gedanke sei gewesen: „Oh Gott, der arme Hubert.“ Kurz darauf habe sie an die Familie gedacht, an „die Eltern, die Söhne, die Frau“, und sprach von „unfassbarem Leid“. Danach arbeitete sie sich an den Reaktionen in sozialen Netzwerken ab, die sie als respektlos empfand. Gruber hatte sich bereits zuvor in einer Instagram-Story zum Tode von Hubert Aiwanger geäußert.
Monika Gruber kritisiert Grünen-Politiker für Aiwanger-Äußerungen
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Ein Grünen-Politiker habe daraufhin in den sozialen Netzwerken geschrieben, der Tag werde „immer besser“ oder „immer schöner“, versehen mit einem roten Herzchen. Dieser Beitrag sei später gelöscht worden. Ein anderer Nutzer habe geschrieben: „Die Horrornachrichten reißen nicht ab. Markus Söder wurde soeben lebend in München gesehen.“ Dieser Nutzer sei Träger des Bayerischen Kabarettpreises 2023.
Gruber sagte, Anstand und Respekt gegenüber Menschen, ob lebend oder tot, seien nicht mehr verhandelbar. Sie fragte sich, ob die Gesellschaft an einem Punkt angelangt sei, an dem solche Äußerungen keine Konsequenzen mehr nach sich zögen. Abschließend richtete sie sich direkt an die Betreffenden: „Wenn ihr nichts Anständiges, nichts Respektvolles zu sagen habt, in so einem Fall, dann haltet euch ab.“
