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Ex-HSV-Star über Sieg gegen Bayern: „Geiles Gefühl“
Aktualisiert am 28.01.2026 – 15:25 UhrLesedauer: 3 Min.
Der Hamburger SV ist einer der größten Vereine Deutschlands. Im Newsticker auf t-online gibt es alle wichtigen Meldungen rund um die „Rothosen“.
Wenn der HSV am Samstag auf den FC Bayern trifft, denkt Mladen Petric an ein besonderes Spiel zurück. Im September 2009 traf der damalige Stürmerstar zum 1:0-Sieg gegen den Rekordmeister – bis heute der letzte Erfolg der Hamburger im Nord-Süd-Gipfel.
„Ich weiß noch, wie ich das Tor machte: Zé Roberto flankt den Ball von links flach in die Mitte, ich stehe auf Höhe des zweiten Pfostens und habe den Ball hineingeschossen. Es war ein geiles Gefühl, weil es ein Spitzenspiel war“, sagt Petric im Gespräch mit der „Sport Bild.“
Am Samstag geht der HSV als Aufsteiger ins Rennen. Petric sieht Bayern zwar in der Favoritenrolle – glaubt aber an Möglichkeiten: „Die Bayern sind der große Favorit. Läuft alles normal, gewinnen sie wohl neun von zehn Duellen. Aber im Fußball hat man immer eine Chance, das hat Augsburg gezeigt.“ Der Tabellen-13. hatte zuletzt 2:1 in München gewonnen.
Zum aktuellen HSV sagt Petric: „Die Mannschaft hat schon einige super Spiele gemacht und gezeigt, welche Qualität in ihr steckt.“ Seine Prognose fällt klar aus: „Der HSV schafft den Klassenerhalt.“
Luka Vuskovic ist voll beim HSV eingeschlagen. Mit 18 Jahren hat sich der 18-Jährige bereits zum Abwehrchef entwickelt. Der HSV hat ihn nur von Tottenham ausgeliehen und besitzt keine Kaufoption. Wie geht es für ihn weiter?
Eine schnelle Entscheidung will Vuskovic nicht treffen: „Wir entscheiden nach der WM, wie es weitergeht, was das Beste für mich ist“, sagte er der „Sport Bild“. Gemeint ist die Weltmeisterschaft 2026, an der er mit Kroatien teilnehmen wird. Danach will Tottenham festlegen, ob Vuskovic zu den „Spurs“ zurückkehrt, verkauft oder erneut verliehen wird.
Dass sein Leihjahr beim HSV bislang ein Erfolg ist, belegen die Zahlen: Vuskovic gewann 69,3 Prozent seiner Zweikämpfe – ligaweit Bestwert unter allen Spielern mit mindestens zwei Dritteln Einsatzzeit. In der Luft liegt seine Quote sogar bei 78,5 Prozent – der Topwert unter allen Innenverteidigern. Dazu kommen drei Tore. Nur Danilho Doekhi (Union) traf als Abwehrspieler öfter.
Sein Marktwert liegt inzwischen bei 40 Millionen Euro. Eine Zukunft in Hamburg hält er sich offen – auch aus familiären Gründen. Im Herbst 2026 endet die Doping-Sperre seines Bruders Mario Vuskovic: „Es wäre eine super Sache, mit Mario für diesen unglaublichen Klub zu spielen.“











