Wenn Sie das gebackene Osterlamm kühl lagern und etwa mit einem Baumwolltuch abdecken, dann ist es bis zu drei Tage genießbar.
Das Lamm war schon vor der Ausbreitung des Christentums ein Symbol für Unschuld und Wehrlosigkeit. Im Alten Testament erscheint das Lamm mehrfach als Opfertier, so in der berühmten Erzählung von Abraham und Isaak. Nach der Bibel ist Jesus selbst das Lamm Gottes, da er sich stellvertretend für die Menschheit opfert, um die Sünden der Welt auf sich zu nehmen.
Bei den frühen Christen wurden geschlachtete Lämmer unter den Kirchenaltar gelegt. Sie wurden geweiht und waren die erste Mahlzeit am Tag der Auferstehung des Herrn, also am Ostersonntag.
Schon im Mittelalter wurden zu Ostern weniger Lämmer geschlachtet. Stattdessen aßen die Menschen Fasane oder Hasen. Bis heute hat sich die Tradition des Osterlamms nur bei den jährlichen Osterfeierlichkeiten in der griechisch-orthodoxen Kirche gehalten.
Heute gehören zu den traditionellen Ostermahlzeiten verschiedene Braten von Kapaun, Hase oder Fasan. Für den Osterbrunch werden auch oft Osterlämmer aus Biskuit- oder Rührteig gebacken.











