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Home » Millionenschaden – Berlin will Bundeswehr um Hilfe rufen
Panorama

Millionenschaden – Berlin will Bundeswehr um Hilfe rufen

Von zeit-heute.deJanuar 4, 20262 Min Gelesen
Millionenschaden – Berlin will Bundeswehr um Hilfe rufen
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Millionenschaden – Berlin will Bundeswehr um Hilfe rufen

Mega-Blackout kostet Millionen

Berlin will Bundeswehr um Hilfe rufen


04.01.2026 – 15:25 UhrLesedauer: 3 Min.

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Ein Polizeisprecher äußert sich zum großflächigen Stromausfall in Berlin.

Zehntausende Berliner sitzen im Dunkeln und frieren. Eine anarchistische Gruppe soll einen Anschlag auf das Stromnetz verübt haben. Schwere wirtschaftliche Schäden sind die Folge.

Der Mega-Blackout im Berliner Südwesten hat mutmaßlich erhebliche Folgen für die Wirtschaft in der Hauptstadt. „Wir rechnen mit Schäden in Millionenhöhe an Anlagen und Maschinen und durch hohe Umsatzausfälle“, teilte der Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg (UVB), Alexander Schirp, mit.

Der Stromausfall führe zu extremen Belastungen für die Unternehmen und zeige, „dass unsere Infrastruktur nicht ausreichend und zeitgemäß gegen Angriffe und Unfälle geschützt ist“, sagte Schirp. „Das ist ein ernstes Problem und schürt Unsicherheit in der Wirtschaft.“

Ähnlich hatte sich bereits zuvor Wolfgang Ischinger, der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, geäußert. Bei X hatte Ischinger geschrieben, der Stromausfall sei ein „Beispiel für die Verletzlichkeit unserer Infrastruktur“. Der Anschlag zeige, „dass, professionell geplant, ganz leicht ganz Berlin lahmgelegt werden könnte“.

Er persönlich sei „massiv pro Klimaschutz“, schrieb Ischinger. Der Blackout verdeutliche aber, dass Bund und Berlin das Sondervermögen besser dafür einsetzen sollten, „dass nicht ein einzelner professioneller Sabotagetrupp die gesamte Hauptstadt stillegen kann“, anstatt „Millionen für Baumpflanzungen“ auszugeben.

Unterdessen teilte Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) mit, dass ein bei den Behörden eingegangenes Bekennerschreiben mutmaßlicher Linksextremisten als authentisch bewertet wird. Die sogenannte „Vulkangruppe“ hatte sich zuvor zu dem Anschlag auf eine Kabelbrücke über den Teltow-Kanal in Berlin-Lichterfelde bekannt. Insgesamt seien fünf Hochspannungs- und zehn Mittelspannungskabel „durch mehrere Brandsätze“ zerstört oder beschädigt worden, hieß es.

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