„Schlimmster Serienmörder“

Kannibale gefasst – Dutzende Menschen verspeist


Aktualisiert am 28.10.2026 – 12:32 UhrLesedauer: 2 Min.

Blaulicht (Symbolbild): In Uganda werden einem Mann grausame Morde vorgeworfen. (Quelle: IMAGO/imago)

15 Jahre lang soll ein Mann in Uganda gemordet haben. Was ihm die Behörden vorwerfen, ist kaum vorstellbar.

Er soll 38 Menschen ermordet und einige seiner Opfer sogar gegessen haben: Sicherheitskräfte haben in Uganda einen mutmaßlichen Serienmörder festgenommen. Der Mann soll zwischen 2010 und 2025 in mehreren Regionen des Landes getötet haben.

Ugandas Militärchef Muhoozi Kainerugaba verkündete die Festnahme am Montag. „Er ist der schlimmste Serienmörder und Kannibale in der Geschichte Ugandas“, schrieb er auf X. „Zwischen 2010 und 2025 hat er in Masaka, Ibanda und Kazo 38 Menschen getötet und verspeist.“ Kainerugaba kündigte bereits einen öffentlichen Prozess und die Hinrichtung des Mannes an. Ein Gericht hat über die Vorwürfe noch nicht entschieden.

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Zu der Mitteilung veröffentlichte der Militärchef, der auch der Sohn des Präsidenten Yoweri Museveni ist, ein Foto des Verdächtigen. Darauf ist der Verdächtige Moses Mujurizi kniend, mit offenem Hemd, Handschellen und blutiger Lippe zu sehen.

Ganze Familie ermordet?

Wie die britischen Zeitungen „Metro“ und „The Sun“ berichten, könnte der Fall mit einer Reihe brutaler Überfälle zusammenhängen, die Uganda bereits vor mehr als zehn Jahren erschütterten. Täter sollen damals Löcher in Hauswände geschlagen haben, um einzudringen und die Bewohner mit Macheten anzugreifen. Bei einem Überfall soll die Familie eines Pfarrers getötet worden sein. Die Ermittler suchten seinerzeit nach einem Mann namens Fred Mujulizi, der bereits mehrfach festgenommen worden sein soll.

Ob er mit dem jetzt Festgenommenen identisch ist, geht aus den Berichten nicht hervor. Nach der jüngsten Festnahme sollen sich Angehörige weiterer möglicher Opfer bei der Polizei gemeldet haben. Die Ermittler prüfen ihre Angaben.

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