Seelsorger vor Ort
Wolfsangriff in Tierpark: Achtjährige schwer verletzt
Aktualisiert am 28.10.2026 – 13:20 UhrLesedauer: 1 Min.
Unglück in einem Wildtierpark in Brandenburg: Mindestens ein Wolf soll ein Mädchen angegriffen haben. Nach und nach kommen mehr Details ans Licht.
Ein Kind ist am Mittwoch in Brandenburg bei einem Angriff durch einen Wolf schwer verletzt worden. Das bestätigte ein Sprecher der Polizei t-online. Zuerst hatte die „Bild“-Zeitung berichtet.
Zu dem Vorfall kam es demnach gegen 9.30 Uhr im Wildpark Johannismühle im Landkreis Teltow-Fläming. Ein Hubschrauber habe das schwer verletzte Kind in eine Klinik geflogen. Eine Polizeisprecherin der Direktion West sagte, ein oder zwei Tiere hätten das Kind mutmaßlich angegriffen. Die Polizei sprach in einer offiziellen Mitteilung lediglich von „mindestens einem Wildtier“.
Bei dem Opfer handele es sich um ein achtjähriges Mädchen. Dieses hatte sich nach bisherigen Ermittlungen mit zwei weiteren Kindern und einer Mitarbeiterin in einem Tiergehege befunden.
Wolfsattacke in Brandenburg: Kind offenbar schwer am Kopf verletzt
Der „Bild“-Zeitung zufolge soll das Kind schwere Verletzungen am Kopf erlitten haben und in ein Unfallkrankenhaus nach Berlin gebracht worden sein. Der Einsatz dauert an. Die Polizei wollte Zeugen befragen. Auch Seelsorger sollen vor Ort sein.
Der Wildpark Johannismühle bleibt am Mittwoch geschlossen, wie auf der Webseite bekannt gegeben wurde. Ein Grund wurde nicht genannt. Laut Park finden täglich mehrere Wolfsfütterungen statt. Demnach leben in dem Wildpark Grauwölfe und Polarwölfe.
Eilmeldungen per Newsletter
Die „Märkische Allgemeine“ berichtete, der Wildpark sei 1997 gegründet worden und werde privat geführt. Auf der über 55 Hektar großen Wald-, Wiesen- und Teichlandschaft leben demnach etwa 500 Tiere von rund 50 verschiedenen Arten. Besucher können die Wildtiere teils auf einem Freilaufgelände ohne Zäune, teils in Gehegen beobachten.
