Bundeswehr erklärt den Grund
Riesiger Militär-Konvoi rollt über deutsche Autobahnen
20.04.2026 – 13:49 UhrLesedauer: 1 Min.
Autofahrer könnten in den kommenden Tagen ein massives Militäraufgebot sehen. Auch US-Streitkräfte sind beteiligt.
Auf mehreren deutschen Autobahnen werden in den kommenden Tagen größere Militärkonvois unterwegs sein. Wie die Bundeswehr mitteilte, werden bis zu 400 Fahrzeuge Abschnitte der A4, A5, A7 und A38 befahren.
Hintergrund ist eine Übung von Soldaten der Bundeswehr gemeinsam mit US-Streitkräften und Einsatzkräften der Polizei. Die Aktion läuft unter dem Namen „Hesse-Thuringia-Exercise“ (kurz: Hethex), rund 900 Soldaten sind beteiligt. Ziel sei die „Überprüfung von Verfahren und Abläufen der Drehscheibe Deutschland über Ressort- und Bundesländergrenzen hinweg“ sowie die Stärkung der zivil-militärischen Zusammenarbeit, erläuterte das Landeskommando Hessen der Bundeswehr.
Außerdem startet am Montag noch eine weitere Großübung der Bundeswehr unter dem Namen „Orange Road“. Die Militärpolizei probt mit rund 850 Soldaten in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz „Marschbegleitung, Verkehrslenkung und den Umgang mit modernen Bedrohungen wie etwa Drohnen“.
Rund um die Städte Bruchsal, Speyer, Heidelberg, Mannheim, Karlsruhe und Kehl übe die Militärpolizei ein Szenario der Landes- und Bündnisverteidigung – gemeinsam mit dem Deutsch-britischen Pionierbrückenbataillon 130, Sanitätskräften, Behörden und zivilen Hilfs- und Blaulichtorganisationen, unter anderem der Karlsruher Polizei. Die Bundeswehr betonte: „Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht bei der Übung nicht, da die Soldatinnen und Soldaten mit Munition ohne Projektil, sogenannter Manövermunition, trainieren.“










