Details zur Transplantation

Ärzte äußern sich zu Mette-Marits Zustand: „Das ist gefährlich“


05.06.2026 – 13:56 UhrLesedauer: 1 Min.

Kronprinzessin Mette-Marit: Die Ärzte sind besorgt über den Zustand ihrer Lunge. (Quelle: IMAGO/PPE)

Die Sorgen um Mette-Marit wachsen: Wie ihre Ärzte am Freitag bekanntgaben, hat sich der Zustand der Kronprinzessin „deutlich verschlechtert“.

Zunächst war es der Königspalast, der am Freitag mitteilte, wie sich der Gesundheitszustand bei Kronprinzessin Mette-Marit derzeit darstellt. Demnach gebe es Grund zur Sorge. „Der Fortschritt der Lungenerkrankung der Kronprinzessin ist besorgniserregend. Nach einer umfassenden medizinischen Untersuchung wurde sie nun auf die Warteliste für Patienten gesetzt, die eine Lungentransplantation erhalten“, hieß es in der Pressemitteilung.

Seit dem Jahr 2018 ist öffentlich bekannt, dass Mette-Marit unter einer chronischen Lungenfibrose leidet. 2025 erklärte der Palast schließlich, dass die Kronprinzessin kürzertreten müsse, um sich auf eine Transplantation vorzubereiten. Seitdem tritt die 52-Jährige öffentlich nur noch mit einem Beatmungsgerät in Erscheinung. Ihr behandelnder Arzt, der Lungenspezialist Are Holm vom Universitätsklinikum Oslo, sprach am Freitag in einer Pressekonferenz über Mette-Marits Gesundheitszustand.

„Bei den Lungenfunktionstests haben wir gesehen, dass sich ihr Zustand in den letzten drei Monaten deutlich verschlechtert hat. Das ist gefährlich“, so der Oberarzt.

Haakon und Mette-Marit: Das Kronprinzenpaar am 4. Juni bei der Ankunft am Universitätsklinikum Oslo. (Quelle: Jonas Been Henriksen)

Der Experte erklärte, dass eine Lungentransplantation ein „komplexer“ und „risikoreicher“ chirurgischer Eingriff sei und die „Möglichkeit von Komplikationen“ nicht ausgeschlossen werden könnten. „Dies kann eine tödliche Krankheit sein. Die einzige Möglichkeit, die Fibrose letztendlich zu heilen, ist eine Lungentransplantation“, fuhr Holm fort. „Der Patient muss so krank sein, dass wir Grund zu der Annahme haben, dass er nur noch ein Jahr zu leben hat“, so Holm weiter.

Im Universitätsklinikum verfüge man über „besondere Fachkompetenz“ sowie „spezialisierte Teams, die dies auf sichere Weise gewährleisten“.

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