Rechtsextremistisches Motiv?
Springmesserattacke in Stuttgart: Staatsschutz ermittelt
20.05.2026 – 14:07 UhrLesedauer: 1 Min.
Zwei Männer greifen ihr Opfer mit einem Springmesser an. Nun hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Denn es steht ein rechtsextremistisches Tatmotiv im Raum.
Nach einem lebensgefährlichen Angriff mit einem Springmesser auf einen 44 Jahre alten Mann in Stuttgart im April übernimmt nun das Staatsschutzzentrum Baden-Württemberg die Ermittlungen in dem Fall.
Es werde ein politisches, mutmaßlich rechtsextremistisches Motiv hinter der Tat vermutet, die zwei Männer verübt haben sollen, teilten Generalstaatsanwaltschaft und Polizei in Stuttgart mit. Sie sollen ihr Opfer mehrfach in die Brust gestochen haben, es überlebte nur knapp. Die Verdächtigen sitzen seit der Tat in Untersuchungshaft.
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Täter vermuteten wohl „Antifa“-Mitgliedschaft des Opfers
Mindestens einer der 19 und 21 Jahre alten Männer sei der rechtsextremen Szene zuzuordnen, wie es weiter hieß. Unmittelbar vor der Stichattacke sollen die beiden das Opfer als angebliches Mitglied einer „Antifa“ angesprochen haben. Ob der 44-Jährige tatsächlich der linken Szene zuzuordnen ist, ist nach Worten eines Sprechers der Generalstaatsanwaltschaft noch unklar. „Er wurde von den beiden Beschuldigten jedenfalls als linksdenkend ausgemacht“, sagte er. Das Verfahren werde aktuell wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung geführt.
Die beiden Beschuldigten wurden nach der blutigen Attacke auf den 44-Jährigen am Abend des 24. April im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung festgenommen. Das Opfer überlebte nur dank einer Notoperation.
Das Staatsschutzzentrum bei der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart kann herausgehobene Ermittlungsverfahren, denen eine extremistische oder terroristische Motivation zugrunde liegt, übernehmen.











