Ukraine-Krieg
Merz warnt vor nachlassender Ukraine-Hilfe
Aktualisiert am 01.10.2026 – 17:22 UhrLesedauer: 1 Min.
Deutschland ist der wichtigste Unterstützer der Ukraine. Die Akzeptanz der Milliardenhilfen nimmt aber ab. Der Kanzler setzt dazu in einer Grundsatzrede ein Zeichen.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat eindringlich vor nachlassender Hilfe für den Abwehrkampf der Ukraine gegen Russland gewarnt. „Wanken wir in Deutschland, dann wankt Europa. Wankt Europa, dann wankt auch die Ukraine“, mahnte er bei der Verleihung des Westfälischen Friedenspreises an die Nato in Münster.
Ohne deutsche Hilfe werde der Krieg in einen „diktierten Frieden“ münden. Dann drohten Massenmigration Richtung Westen und die Destabilisierung des ukrainischen Staats.
Deutschland ist inzwischen finanziell und militärisch der wichtigste Unterstützer der Ukraine. Es gibt aber wachsenden Widerstand gegen die Milliardenhilfen. Die AfD macht mit dem Thema Wahlkampf.
Merz betonte, dass sich Deutschland auch durch zunehmende hybride Angriffe nicht von der Hilfe abbringen lassen werde. Er verwies auf den versuchten Drohnenangriff am Leipziger Flughafen im Sommer. Diese „gefährliche Eskalation“ sei vor allem Ausdruck einer „wachsenden russischen Ratlosigkeit“ angesichts erfolgloser Kriegsführung in der Ukraine. „Wir stellen uns auf weitere hybride Angriffe ein, auch auf schwere. Kämen sie, dann würden wir wie nach Leipzig schnell und sehr klar antworten“, sagte Merz.












