
CLA Shooting Brake
Das kostet Mercedes’ erster Elektro-Kombi
Aktualisiert am 25.11.2025 – 11:17 UhrLesedauer: 2 Min.
Bisher hat sich Mercedes beim Laden seiner E-Modelle auf den Akku konzentriert. Mit dem neuen CLA Shooting Brake gilt der Ehrgeiz beim Laden auch wieder dem Kofferraum.
Mit dem neuen CLA will Mercedes für sich eine neue Ära in der Elektromobilität einleiten. Die viertürige Limousine (ab 56.800 Euro, kommt später auch als mild elektrifizierter Benziner) ist das erste Fahrzeug des Konzerns mit 800-Volt-Technik, steht auf der neuen MMA-Architektur (Mercedes Modular Architecture) und soll dank geringen cW-Werts auf Reichweiten von 700 bis fast 800 Kilometer kommen.
Nun schieben die Schwaben eine zweite Karosserievariante nach – der erste Elektro-Kombi der Marke ist nun bestellbar. Bisher hatte es Elektromodelle nur als Limousine à la EQE/EQS oder als SUV gegeben. Als Shooting Brake kommt der CLA mit großer Heckklappe und entsprechendem Laderaum: Mit verlängertem Dach (bis zur C-Säule ist er identisch mit der Limousine) und steilem Heck wächst der Kofferraum auf 455 Liter und lässt sich durch das Umklappen der Sitzlehne auf 1.290 Liter erweitern.
Das sind zwar 30 bzw. 60 Liter weniger Kofferraumvolumen, als der Vorgänger aufwies, allerdings kommen dann noch einmal rund 100 Liter Stauraum unter der Bughaube dazu („Frunk“). Außerdem kann der 4,72 Meter lange CLA Shooting Brake bis zu 1.800 Kilo an den Haken nehmen.
Als weitere Besonderheit nennt Mercedes das riesige Panorama-Glasdach, das zum Schutz vor Infrarotstrahlen mit einer Spezialbeschichtung versehen ist. Es ist zudem beleuchtet und kann in einzelnen Segmenten auf undurchsichtig geschaltet werden.
Am Antrieb ändert sich nichts: Auch der Kombi startet als CLA 250+ mit Hinterradantrieb, 200 kW/272 PS Motorleistung und einem Akku von 85 kWh für 761 Kilometer Normreichweite oder als CLA 350 mit Allradantrieb: Dann gibt es zwei Motoren mit zusammen 260 kW/354 PS, und der Akku reicht auf dem Prüfstand für 730 Kilometer. Später sollen ein kleinerer Akku und Verbrenner folgen.
Die Preise in Deutschland starten bei 57.096 Euro, also nur geringfügig höher als bei der Limousine. Anfang 2026 dürften die ersten Exemplare zu den Kunden rollen.











