Formel 1

Wolff reagiert auf Vorwürfe: „Hirnlos“

09.10.2026 – 16:01 UhrLesedauer: 2 Min.

Toto Wolff äußerte sich mit einer klaren Meinung. (Quelle: IMAGO/Julien Delfosse)

Nach einem Motorschaden bei George Russell kursierten in sozialen Netzwerken Vorwürfe gegen das Mercedes-Team. Teamchef Toto Wolff findet dafür klare Worte.

Mercedes-Teamchef Toto Wolff hat Vorwürfe zurückgewiesen, sein Team bevorzuge WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli gegenüber George Russell. Auslöser war ein Motorschaden, der Russell beim Grand Prix von Malaysia kurz vor Schluss aus dem Rennen warf, als er auf Podestkurs lag.

Wolff äußerte sich am Rande des Grand Prix von Singapur zu den Spekulationen, die daraufhin in sozialen Netzwerken aufgekommen waren. Russell hatte in Malaysia lange auf Platz drei gelegen, wenige Runden vor dem Ende musste er seinen Wagen wegen eines Motorschadens aber abstellen. Das brachte Fans in sozialen Netzwerken zur Annahme, das Team habe den Ausfall absichtlich herbeigeführt, um Antonelli zu begünstigen.

Wolff wies das entschieden zurück: „Wer auch immer das denkt, ist hirnlos. Es ergibt einfach keinen Sinn.“ Rhetorisch fragte er: „Glauben Sie, ich habe einen Knopf, auf dem steht: George, Motorschaden, jetzt?“ Er betonte, Mercedes habe stets die Einstellung verfolgt, jeden Fahrer mit demselben Material auszurüsten. Schließlich gehe es dem Team auch darum, die Konstrukteurs-WM zu gewinnen.

Wolff übte zugleich grundsätzliche Kritik an der Stimmung in sozialen Netzwerken: „Heutzutage geht Social Media aber in diese Richtung. Die Leute verstecken sich hinter ihren Bildschirmen und ziehen dann vom Leder. Da ist eine Menge Polarisierung.“ Für solche Äußerungen habe er „null Verständnis und Respekt“. Wer so denke, solle „lieber Teletubbies oder Micky Maus als Formel 1 gucken“.

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