„Genau das macht mir Angst“

Mercedes-Boss Wolff in Sorge um Formel-1-Senkrechtstarter

09.05.2026 – 12:16 UhrLesedauer: 1 Min.

Toto Wolff (l.) und Kimi Antonelli: Der Mercedes-Boss und sein Fahrer haben in dieser Saison Großes vor. (Quelle: IMAGO/Gongora/imago)

Kimi Antonelli führt die Formel-1-WM an – und trägt dabei auch die Hoffnungen einer ganzen Nation. Warum Mercedes-Chef Wolff genau das als Problem sieht.

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff hat vor überzogenen Erwartungen an Kimi Antonelli gewarnt. Der 19-jährige Italiener führt die Formel-1-WM nach drei Siegen in Folge an – und gilt in seiner Heimat als Nationalheld in spe.

In der „Gazzetta dello Sport“ sagte Wolff: „Er verdient jede Anerkennung, die er bekommt, aber gleichzeitig müssen wir maßhalten.“ Die Formel 1 basiere auf Konstanz. Antonelli benötige „Raum, um zu wachsen und seine Geschichte ohne zu großen Druck zu schreiben“.

Italien wartet seit 1953 auf einen Weltmeister in der Formel 1. Die öffentlichen Erwartungen an Antonelli bereiten Wolff Sorgen. „Genau das macht mir Angst.“ Nach dem starken Saisonstart könne es auch schwierigere Phasen geben. Wolff: „Ich möchte nicht, dass die Öffentlichkeit dann sagt: ‚Oh, was ist passiert? Haben wir uns in ihm getäuscht?'“ Antonelli müsse „wie ein Rohdiamant“ behandelt werden – von „den Medien, den Fans und dem Team“.

Bereits gegenüber Sky Sports bezeichnete Wolff bezüglich des Formal-1-Senkrechtstarters zuletzt die italienische Öffentlichkeit als das „große Problem“. Da sich die Fußballnationalmannschaft nicht für die WM qualifiziert hat, richte sich der Blick nun vor allem auf Antonelli und Tennis-Star Jannik Sinner.

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