
Zusammen mit Sexualstraftäter
Epstein-Akten: „Melania“-Regisseur umschlingt junge Frau
Aktualisiert am 01.02.2026 – 04:37 UhrLesedauer: 2 Min.
Er drehte „Rush Hour“ und den Trump-Film „Melania“: Jetzt gerät Brett Ratner erneut in die Epstein-Affäre.
Der Hollywood-Filmemacher Brett Ratner, der zuletzt den Film „Melania“ inszenierte, ist in die jüngste Veröffentlichung der sogenannten Epstein Files des US-Justizministeriums (DOJ) geraten.
Auf einem der am Freitag veröffentlichten Fotos ist er auf einem Sofa zu sehen, die Arme um eine unbekannte, offenbar junge Frau gelegt. Der „Rush Hour“-Regisseur sitzt am äußersten rechten Ende der Couch, gekleidet in ein weißes Hemd und Jeans, und umarmt eine Frau, die direkt neben dem wegen Sexualstraftaten verurteilten Finanzier Jeffrey Epstein Platz genommen hat. Eine zweite Frau sitzt am linken Ende des Sofas. Die Gesichter der beiden Frauen wurden unkenntlich gemacht; ihre Identitäten sind bislang unbekannt. Ratner und Epstein lächeln beide in die Kamera.
Das US-Justizministerium veröffentlichte die Fotos am Freitag als Teil eines umfangreichen Konvoluts von Unterlagen im Zusammenhang mit Epstein. Ratner war bereits in einer früheren Veröffentlichung aus den Epstein-Akten zu sehen gewesen: Damals posierte er neben dem oberkörperfreien französischen Modelagenten Jean-Luc Brunel, der 2022 tot in seiner Gefängniszelle aufgefunden wurde. Brunel war angeklagt worden, ein Kind vergewaltigt zu haben.
„Melania“ ist Ratners erster großer Spielfilm seit 2017. Seitdem ruhte seine Karriere weitgehend, weil mehrere Frauen warfen ihm sexuelles Fehlverhalten vor. Daraufhin verlor er viele Aufträge. Die Dokumentation über First Lady Melania Trump wurde von Kritikern verrissen, soll am Eröffnungswochenende jedoch rund acht Millionen US-Dollar einspielen. Amazon zahlte Berichten zufolge 40 Millionen US-Dollar für die weltweiten Lizenzrechte an dem Film und investierte weitere 35 Millionen US-Dollar in das Marketing.










