Japan bringt wie so oft bei Weltmeisterschaften einige technisch versierte Offensivspieler mit. Zu nennen sind die Bundesliga-Profis Yuito Suzuki (SC Freiburg) und Ritsu Dōan (Eintracht Frankfurt) oder auch das einstige Supertalent Takefusa Kubo. Was den Japanern zuweilen abgeht, ist körperliche Präsenz und auch ein wenig Größe, etwa im Mittelsturm. Umso besser, dass mit Keisuke Goto ein 1,91 Meter großer Stürmer im Kader steht.
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Der 21-Jährige spielt seit Anfang 2024 in Belgien, gehört aktuell RSC Anderlecht, war aber in der abgelaufenen Saison an VV St. Truiden ausgeliehen. Für den Dritten der Jupiler Pro League erzielte er elf Tore in 38 Ligaspielen. Er wird sich voraussichtlich mit Feyenoords Ayase Ueda um die Rolle als Sturmspitze im 3-4-2-1 der Japaner duellieren.
Ueda sollte dahingehend die Nase vorn haben, ist er doch mit 25 Treffern der beste Torjäger der Eredivisie. Aber selbst wenn Goto nicht den Stammplatz erhält, könnte ihn Nationaltrainer Hajime Moriyasu als Joker bringen, um das eine oder andere Tor im Strafraum zu erzwingen. Eine Option, welche die Japaner nicht immer bei Weltmeisterschaften besaßen.
Scott McTominay (Schottland)
Der 29-Jährige passt nicht ganz zu den anderen Anfang-Zwanzigern in dieser Liste. Aber McTominay hat in den vergangenen Jahren eine unvergleichliche Karriere-Renaissance erfahren. Zu seiner Zeit als Sechser bei Manchester United wurde er oftmals für seine Unsicherheit am Ball belächelt. Mittlerweile spielt McTominay im offensiven Mittelfeld von Napoli und ist ein sogenannter „Box Crasher“. Das heißt, er rennt brachial in den Strafraum und verwertet dort Hereingaben.

McTominay ist einer der besten Athleten des internationalen Fußballs. In Schottland ist er zudem ein Volksheld, spätestens seit seinem Fallrückziehertor gegen Dänemark in der WM-Qualifikation. Die Silhouette vom in der Luft schwebenden McTominay hat es sogar auf eine limitierte Edition des 20-Pfund-Geldscheins der Bank of Scotland geschafft. Sollte Schottland etwas bei diesem Turnier reißen, dann vor allem wegen McTominay.










