Aufsichtsrat entscheidet über Zukunft
Bayern-Vorstand sieht Eberl offenbar in anderem Licht
Aktualisiert am 09.07.2026 – 07:45 UhrLesedauer: 2 Min.
Seit März 2024 ist Max Eberl Sportvorstand beim FC Bayern. Aktuell steht er wohl weiter unter Beobachtung, da sein Vertrag nur noch bis 2027 läuft.
Max Eberl hat offenbar in den vergangenen Wochen einen guten Eindruck in der Führungsetage des FC Bayern München hinterlassen. Das geht aus einem Bericht der „Bild“-Zeitung hervor. In der jüngeren Vergangenheit hatte der Aufsichtsrat den 52-Jährigen mehrfach hinterfragt und die Zukunft des Sportvorstandes über dessen auslaufenden Vertrag hinaus offen gelassen.
Die Deals, die Eberl mit Spielern und anderen Vereinen aushandelte, sollen in den Augen des Aufsichtsrats zu teuer gewesen sein. Außerdem hatten die Bayern-Bosse Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge fehlende Transparenz bei Spielerverpflichtungen bemängelt.
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Transfers stärken Eberl beim FC Bayern den Rücken
Oft sei der Aufsichtsrat erst sehr spät über etwaige Verhandlungen und Transferpläne in Kenntnis gesetzt worden. Ein Umstand, der sich nach Angaben der „Bild“-Zeitung in der jüngeren Vergangenheit geändert habe. Bislang konnten Eberl und der FC Bayern für die kommende Saison mit Nathaniel Brown und Ismael Saibari zwei WM-Überraschungen verpflichten – zur Freude der Führungsriege.
Bei beiden Verpflichtungen sei der Aufsichtsrat vorbildlich informiert worden. Zusätzlich habe Eberl gerade bei Saibari auf einen Tipp von Trainer Vincent Kompany frühzeitig gehandelt. Deshalb war der Transfer schon ausgehandelt worden, ehe der Stürmer seine drei Tore bei der WM erzielte und vermutlich noch teurer geworden wäre.
Einkäufe sprechen für Eberl – Verkäufe müssen beim FC Bayern her
Auch durch die Verpflichtung von Brown sei es Eberl gelungen, sein Ansehen im Aufsichtsrat aufzuwerten. Im Gremium wird dem neuen Außenverteidiger eine ähnliche Karriere wie Philipp Lahm zugetraut.
Mit den getätigten Einkäufen habe Eberl demnach Pluspunkte gesammelt. Eine finale Bewertung des Transferfensters stehe aber noch aus, weshalb eine endgültige Entscheidung über die Zukunft des Sportvorstandes beim FC Bayern München noch nicht gefallen ist. Zudem hängt an einer Verlängerung des 2027 auslaufenden Vertrags wohl noch eine weitere Forderung des Aufsichtsrats: Einnahmen durch Verkäufe.
Mit João Palhinha, Bryan Zaragoza, Sacha Boey, Hiroki Ito und Minja Kim hat Eberl insgesamt fünf Bayern-Profis, die er verkaufen soll. Allerdings gab es bislang noch keine Angebote. Die bisherige Amtszeit von Eberl soll auf der Aufsichtsratssitzung Ende August bewertet werden, bis dahin hat der 52-Jährige noch Zeit, um im Sinne des Aufsichtsrats zu handeln.












