„Eine Vorstellung, die mir sehr gut gefällt“
Hummels nennt seinen Wunschtrainer fürs DFB-Team
30.06.2026 – 23:01 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach dem desaströsen WM-Abschneiden diskutiert Fußballdeutschland über die Zukunft der Nationalmannschaft. Mats Hummels äußert einen klaren Wunsch.
Mats Hummels hat sich am Abend nach dem WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft für einen Trainerwechsel ausgesprochen. Im Vorlauf des Sechzehntelfinales zwischen Frankreich und Schweden sprach sich der TV-Experte bei der Übertragung von MagentaTV für Jürgen Klopp als Nachfolger von Julian Nagelsmann aus.
„Es ist eine Vorstellung, die mir sehr gut gefällt, die die Mannschaft in eine Spur bringt“, schwärmte Hummels von einer Anstellung seines ehemaligen Trainers. Beim BVB arbeiteten beide von 2008 bis 2015 zusammen. Unter Klopp gehe es „nur ums Gewinnen, alle müssen knallhart arbeiten“. Der Trainer würde aber auch auf einer anderen Ebene punkten: „Er kann das Land komplett hinter sich vereinigen. Das hat er drin.“
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Hummels gestand dabei eine gewisse Befangenheit ein. „Ich bin durch unsere sieben Jahre ein bisschen geprägt“, verwies er auf die erfolgreiche Zusammenarbeit in Dortmund.
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Klopp war unterdessen nicht der einzige Name, der bei Hummels‘ Austausch mit Moderatorin Laura Wontorra fiel. „Sowohl Pep Guardiola als auch Jürgen Klopp würden dahin passen“, sagte der Ex-Profi. „Sie sind die beiden besten Trainer der letzten 17, 18 Jahre. Ich kann mir beide sehr gut vorstellen.“
Noch ist offen, ob der DFB überhaupt einen Trainerwechsel vornehmen wird. Nagelsmann selbst signalisierte direkt nach dem Ausscheiden gegen Paraguay seine Bereitschaft, weiterhin als Bundestrainer zu arbeiten. Rückendeckung erhielt er in der Folge von DFB-Sportdirektor Rudi Völler. Verbandspräsident Bernd Neuendorf kündigte am Dienstag derweil eine Aufarbeitung in den kommenden Wochen an.











