
Nach Kabelbrand
Betreiber: Massiver Stromausfall in Berlin wohl bis Donnerstag
Aktualisiert am 03.01.2026 – 15:23 UhrLesedauer: 1 Min.
Der Stromausfall im Berliner Südwesten betrifft zehntausende Menschen. Nun ist klar: Die Reparatur könnte länger dauern als gedacht.
Der Stromausfall im Südwesten Berlins könnte nach Einschätzung von Stromnetz Berlin für viele der Zehntausenden Betroffenen bis nächsten Donnerstag dauern. Grund ist der sehr aufwendige Bau von Ersatzleitungen nach dem Brand einer Kabelbrücke über den Teltow-Kanal, wie ein Sprecher mitteilte. Nötig sei umfangreicher Tiefbau und Kabelzug. Dies werde durch das Winterwetter erschwert. Außerdem laufe noch die Spurensicherung am Brandort.
45.400 Haushalte und 2.200 Betriebe haben seit Samstagmorgen keinen Strom. Auch Pflegeheime und Krankenhäuser sind laut Feuerwehr und Stromnetz Berlin betroffen. Mehr dazu hier.
Da auch Heizungen meist nur mit Strom funktionieren – zum Beispiel für Pumpen oder Regler –, sitzen Menschen in der Kälte. Feuersprecher Adrian Wentzel sagte: „Es ist ein deutlicher Unterschied zum Sommer: Es wird um 16 Uhr dunkel, es wird kalt.“
Auch der Mobilfunk ist gestört. Im betroffenen Gebiet haben Läden geschlossen, Ampeln sind ausgefallen. Der Stromausfall betrifft die Stadtteile Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde.
Ursache ist nach ersten Erkenntnissen der Brand einer Kabelbrücke über den Teltowkanal, der mehrere Kabel zum nahegelegenen Kraftwerk Lichterfelde beschädigte. Das Feuer ist gelöscht. Die Polizei ermittelt wegen Verdachts auf Brandstiftung.











