
Ärger bei Vierschanzentournee
„Frech“: Martin Schmitt kritisiert Skispringer
01.01.2026 – 18:44 UhrLesedauer: 2 Min.
Timi Zajc wurde sowohl in Oberstdorf als auch in Garmisch-Partenkirchen disqualifiziert. Beide Male missachtete er die Regeln. Martin Schmitt hat dafür kein Verständnis.
Rote Karte für Timi Zajc: Der slowenische Skispringer ist nach seiner zweiten Disqualifikation für den Rest der Vierschanzentournee gesperrt worden. Beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen wich der Anzug des Slowenen diesmal um vier Millimeter von der Norm ab, weshalb Zajc schon vor seinem ersten Sprung disqualifiziert wurde.
Eurosport-Experte Martin Schmitt hält die Rote Karte für die richtige Entscheidung: „Das ist ein Denkzettel für ihn. Ich finde es frech – und das nicht im positiven Sinne. In Oberstdorf hatte ich ein bisschen Mitleid mit ihm. Aber ich habe absolut überhaupt kein Verständnis für das, was hier passiert ist.“
Nachdem Zajc in Oberstdorf disqualifiziert worden war, scherzte der Slowene bei Instagram, seinen Anzug etwas dehnen zu wollen. Schmitt glaubt, dass das auch einen Effekt auf die Checks beim Springen in Garmisch-Partenkirchen hatte. „Durch sein Lach-Lach hat sich der Kontrolleur heute wahrscheinlich gedacht: Na gut, dann kontrollieren wir mal vor dem Sprung und nicht erst danach, wenn du ihn gedehnt hast. Und da hat es wieder nicht gepasst“, sagte der ehemalige Weltklasse-Skispringer. „Das ist konsequent und gibt Timi Zajc eine kleine Denkpause.“
Karl Geiger sieht es ähnlich wie Martin Schmitt. „Es kann passieren, aber wenn es das zweite Mal in Folge passiert, muss ich sagen: Das darf nicht passieren. Das ist für den Athleten natürlich sehr frustrierend“, sagte der deutsche Skispringer über den erneuten Verstoß seines Widersachers.
Für alle anderen Teilnehmer der Vierschanzentournee gibt es am morgigen Freitag eine Pause, ehe am Samstag die Qualifikation in Innsbruck stattfindet.










