„Unding“
Basler wütet wegen Bayern-Entscheidung
03.05.2026 – 14:48 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Zeit von Leon Goretzka beim FC Bayern endet im Sommer. Ex-Profi Mario Basler hat eine klare Meinung zum Abgang des Nationalspielers.
Mario Basler hat den FC Bayern dafür kritisiert, den Vertrag von Leon Goretzka im kommenden Sommer auslaufen zu lassen. Im Sport1 „Doppelpass“ bezeichnete er die Entscheidung der Münchner als ein „Unding beim FC Bayern“.
Der dreimalige deutsche Meister forderte, dass nicht Aleksandar Pavlović neben Kimmich im Mittelfeldzentrum spielen müsse, sondern Goretzka. „Für mich gehört dort Goretzka hin. Er ist für mich der Stabilere“, erklärte Basler in der Sendung.
Für Basler sei auch klar, wer beim Halbfinal-Rückspiel der Champions League am Mittwoch starten solle. „Ich würde Goretzka am Mittwoch gegen Paris auf jeden Fall von Anfang an spielen lassen“, stellte er klar.
Dass Basler sich als Goretzka-Fan outet, kommt für langjährige „Doppelpass“-Zuschauer überraschend. Kurz vor dem Wechsel des Ex-Schalkers nach München hatte Basler 2018 noch prognostiziert, dass Goretzka keine fünf Spiele für den Rekordmeister machen werde.
Zuletzt hatte Goretzka selbst in einem Interview mit Bayerns Klub-Magazin „51“ die Aussagen von Basler von 2018 angesprochen und süffisant kommentiert: „Basler meinte, dass ich keine fünf Spiele für Bayern machen werde – es sind dann ja doch ein paar mehr geworden.“
In der aktuellen Ausführung der Sendung wurde Basler mit dem Ausschnitt von damals konfrontiert, entschuldigte sich sogar dafür. Direkt in die Kamera gerichtet, sagte der mittlerweile 57-Jährige: „Leon, natürlich entschuldige ich mich bei dir. Ich war damals nicht so überzeugt, heute bin ich total von dir überzeugt. Schade, dass du weggehst vom FC Bayern.“










