Dritter Fehlschuss bei einem großen Turnier
Schweiz-Star macht Schluss: „Das war mein letzter“
08.07.2026 – 09:18 UhrLesedauer: 1 Min.
Manuel Akanji verschießt im WM-Achtelfinale gegen Kolumbien erneut einen Elfmeter bei einem Turnier – und zieht danach eine klare Konsequenz.
Die Schweiz hat das WM-Achtelfinale gegen Kolumbien im Elfmeterschießen gewonnen – obwohl Manuel Akanji seinen Versuch verschossen hat. Es war bereits der dritte Elfmeter-Fehlschuss des Verteidigers bei einem großen Turnier. Danach erklärte er Nationaltrainer Murat Yakin, er werde keinen Elfmeter mehr schießen. „Ich habe Muri (Nationaltrainer Murat Yakin, d. Red.) gesagt, dass das der letzte Elfmeter war, den ich geschossen habe. Das war eine Katastrophe“, so Akanji.
Im Schweizer Fernsehen schilderte Akanji nach dem Spiel, wie es dazu kam. Er habe die „goldene Regel“ gebrochen. Akanji: „Ich habe mich im letzten Moment anders entschieden. Ich habe gesehen, dass der Torwart schon zweimal nach links gesprungen war.“ Er zögerte, rutschte „noch ein bisschen, und dann ging der Ball vier Meter übers Tor“.
Im Video | Schweiz schreibt WM-Geschichte vom Punkt
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Bei der EM 2021 gegen Spanien und bei der EM 2024 gegen England hatte der frühere Dortmunder ebenfalls im Elfmeterschießen vergeben. Beide Male schied die Schweiz im Viertelfinale aus. Diesmal machten seine Teamkollegen den Fehlschuss wett. Akanji zeigte sich „unglaublich stolz auf die Mannschaft, wie sie reagiert hat. Alle haben die Elfmeter souverän verwandelt.“
Im WM-Viertelfinale trifft die Schweiz am Sonntag um 3.00 Uhr MESZ auf MagentaTV auf Titelverteidiger Argentinien mit Lionel Messi. Dass Akanji in einem möglichen Elfmeterschießen antreten würde, scheint derzeit ausgeschlossen.











