In einem Steinbruch

Mann stürzt 30 Meter in die Tiefe und stirbt

Aktualisiert am 09.05.2026 – 20:03 UhrLesedauer: 1 Min.

Der Polizeihubschrauber Phoenix (Symbolbild): Er wurde bei der Suche nach dem Vermissten eingesetzt. (Quelle: Martin Dziadek/imago)

Nach einem Sturz in einem Steinbruch bei Hameln suchen Retter lange nach dem Vermissten. Doch jede Hilfe kommt zu spät.

In einem Steinbruch im niedersächsischen Salzhemmendorf ist ein Mann in der Nacht auf Samstag 30 Meter in die Tiefe gestürzt und tödlich verunglückt. Wie es zu dem Unfall in der Nähe von Hameln kommen konnte, sei noch unklar, berichtete die örtliche Gemeindefeuerwehr. Der Mann war demnach am späten Freitagabend mit einem Freund im Wald oberhalb des Steinbruchs unterwegs gewesen. Sein Begleiter habe sofort einen Notruf abgesetzt, nachdem sein Freund in die Tiefe gestürzt war.

Allerdings sei die Kommunikation unterbrochen worden, so dass zunächst kein genauer Standort ermittelt werden konnte, teilte die Feuerwehr mit. Freiwillige Feuerwehren aus mehreren Orten, Höhenretter aus Oldendorf sowie weitere Einsatzkräfte rückten auch mit geländegängigen Rettungswagen aus. Mehreren Suchtrupps durchkämmten den Wald in Höhe der Steilhänge, schließlich fand die Polizei die abgestürzte Person mit dem Polizeihubschrauber „Phönix“.

Ein Notarzt konnte aber nur noch den Tod des Mannes feststellen. Notfallseelsorger und ein Kriseninterventionsteam betreuten Angehörige des Opfers und Einsatzkräfte.

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