Drohne über München gesichtet?

Aufregung am Flughafen – Bundespolizei äußert sich


Aktualisiert am 30.05.2026 – 10:41 UhrLesedauer: 2 Min.

Abdrehende Flieger rund um den Flughafen München: Der Luftverkehr wurde dort am Samstagmorgen gesperrt. (Quelle: Flightradar24/Screenshot/t-online)

Der Luftverkehr am Flughafen München ist am Samstagmorgen komplett gesperrt worden. Zahlreiche Flüge wurden umgeleitet. Was war passiert?

Am Samstagvormittag war der Flughafen München wegen einer mutmaßlichen Drohnensichtung zwischenzeitlich gesperrt: Laut dem Portal „Flightradar24“ drehten zwischen 9 und etwa 10 Uhr am Morgen alle Flüge, die den Münchner Airport ansteuern wollten, ab oder flogen Warteschleifen rund um die bayerische Landeshauptstadt.

Wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte, hatten zwei Piloten kurz nach 9 Uhr eine verdächtige Wahrnehmung gemeldet, bei der es sich womöglich um Drohnen gehandelt habe. Die Sicherheitsbehörden hätten darauf in Abstimmung mit der Deutschen Flugsicherung (DFS) die Start- und Landebahnen gesperrt und prüften nun den Vorfall.

Gegen 10.05 wurde der Alarm wieder aufgehoben, so ein Flughafensprecher. Der Flugverkehr lief wieder an. Die Bundespolizei sehe nach einer Überprüfung der Lage keine Gefährdung.

Flüge von und nach München können am Samstag wieder aufgenommen werden

Die letzte Maschine, die in München starten konnte, war laut dem Portal „Flightradar24“ eine Lufthansa nach Berlin. Zwischenzeitlich mussten wegen der Sperrung rund 40 Maschinen auf ihre Starterlaubnis am größten Flughafen Bayerns warten – mit ihnen auch hunderte, wenn nicht sogar tausende Passagiere.

Über ein Dutzend Flüge, die eigentlich in München landen sollten, wurden am Samstagvormittag umgeleitet: Sie steuerten nun vor allem die Flughäfen in Nürnberg und Stuttgart, aber auch in Salzburg und Linz an.

Sichtungen von Drohnen im Luftraum nehmen zu

Im vergangenen Jahr wurden an Deutschlands Flughäfen auffällig viele Drohnen gesichtet. Laut der DFS wurden über Deutschland 2025 225 Behinderungen durch Drohnen registriert – das sind deutlich mehr als im Jahr 2024 mit 161 Ereignissen.

Auch am Flughafen München kam es im vergangenen Jahr wiederholt zu solchen Vorfällen.

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