
Jede Hilfe kam zu spät
Mann hat Autopanne – kurz darauf ist er tot
02.02.2026 – 15:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Mann fährt wegen einer Panne rechts ran. Wenig später kommt es zu einer Tragödie. Für den 67-Jährigen kommt jede Hilfe zu spät.
Ein Mann ist am Montag in der Nähe des baden-württembergischen Igersheim bei einem Auffahrunfall auf der Bundesstraße 19 ums Leben gekommen. Der 67-Jährige habe gegen 9.50 Uhr aufgrund einer Panne am Fahrbahnrand angehalten, teilte die Polizei Heilbronn mit. Wenige Momente später sei dann ein VW von hinten auf den stehenden Ford aufgefahren. Der 67-Jährige verstarb noch am Unfallort.
Der 35-jährige VW-Fahrer habe den Wagen wahrscheinlich zu spät gesehen, erklärte ein Sprecher der Polizei t-online. „Gleichzeitig war das Problem, dass die Fahrbahn in jeder Richtung nur einen Streifen hat“, so der Sprecher weiter. Der Mann habe zwar sehr weit rechts gehalten, „doch er stand immer noch auf der Straße.“ Im morgendlichen Berufsverkehr auf der viel befahrenen Straße habe es also kaum Ausweichmöglichkeiten für den Fahrer gegeben, resümierte er.
Der Fahrer des Fords habe bei dem Unfall schwerste Verletzungen erlitten und sei eingeklemmt worden. Die erste Polizeistreife habe die Unfallstelle gegen kurz nach 10 Uhr erreicht. Die Beamten hätten laut dem Sprecher schnell gemeldet, dass der 67-Jährige „augenscheinlich leblos“ sei. Wenige Minuten später kam dann die Bestätigung seitens der Kollegen vor Ort. „Lebensrettende Maßnahmen konnten nicht mehr durchgeführt werden“, so der Sprecher. Die Feuerwehr habe den Leichnam anschließend freischneiden müssen.
Auch der VW-Fahrer sei schwer verletzt worden, erklärte er weiter. Er sei mit einem Krankenwagen in eine Klinik eingeliefert worden. Lebensgefahr bestünde demnach aber nicht.
Die Polizei ermittelt nun zur genauen Unfallursache. Glätte könne hierbei allerdings schon jetzt ausgeschlossen werden, so der Sprecher. „Die Straße war nur nass.“ Dem Fahrer droht ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung. „Das kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder einer Haftstrafe bestraft werden“, erklärte der Sprecher abschließend.










