
Verwirrung im Dschungelcamp
Gil Ofarims Manager klärt auf: Das steckt hinter dem Schweige-Deal
Aktualisiert am 25.01.2026 – 12:38 UhrLesedauer: 2 Min.
Gil Ofarim spricht im Dschungelcamp nicht über seinen Skandal und erklärt sich kryptisch mit einer Verschwiegenheitserklärung. Sein Manager äußert sich.
Im Dschungelcamp hat Gil Ofarim mit rätselhaften Aussagen über einen Schweige-Deal und seine Kinder für Aufsehen gesorgt. Vor laufenden RTL-Kameras deutete der 43-Jährige an, dass er nach dem Davidstern-Skandal von 2021 eine Vereinbarung eingehen musste, die mit dem Kontakt zu seinen Kindern zusammenhängt. „Ich möchte meine Kinder wiedersehen. Das ist alles“, sagte Ofarim zu Mitcamper Hardy Krüger.
Als der Schauspieler nachfragte, ob er seine Kinder nicht sehen könne, antwortete Ofarim ausweichend: „Ich hätte meine Kinder verloren, hätte ich …“ Nach einer langen Pause fügte er hinzu: „Ich darf nicht darüber reden. Jedes Wort, was ich sage, würde alles wieder neu aufrollen.“
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Der Davidstern-Skandal, auf den sich Ofarims Aussagen beziehen, beschäftigte 2021 die Öffentlichkeit. Damals hatte der Musiker in einem Instagram-Video behauptet, ein Mitarbeiter eines Leipziger Hotels habe ihn antisemitisch beleidigt und aufgefordert, seine Davidstern-Kette abzulegen. Der beschuldigte Hotelmitarbeiter bestritt die Vorwürfe und ging juristisch dagegen vor.
Erst im November 2023 – mehr als zwei Jahre nach dem Vorfall – gestand Ofarim vor dem Landgericht Leipzig, die Vorwürfe frei erfunden zu haben. Das Verfahren wurde daraufhin ohne Urteil gegen eine Zahlung von 10.000 Euro eingestellt. Der Sänger entging damit einer Vorstrafe.
Wie nun „Bild“ berichtet, gibt es tatsächlich eine Verschwiegenheitserklärung. Ofarims Strafrechtsanwalt Alexander Stevens bestätigte der Zeitung deren Existenz, ebenso wie sein Manager Marcel Piofke. Diese besteht laut Piofke jedoch „nicht zwischen Gil Ofarim und RTL und auch nicht zwischen Gil Ofarim und seiner Ex-Frau Verena Ofarim“. Nach „Bild“-Informationen existiert die Vereinbarung zwischen dem Sänger und dem Hotelmitarbeiter, den er fälschlicherweise des Antisemitismus bezichtigt hatte.
Zum Inhalt der Verschwiegenheitsklausel erklärte Piofke: „Das betrifft alles Juristische dazu. Er hat am Freitagabend in der Sendung schon viel zu viel dazu gesagt. Sobald Gil Ofarim darüber redet, könnte es sein, dass der ganze juristische Fall wieder neu aufgerollt werden könnte.“
Bei „Die Stunde danach“ sprach auch sein Bruder Tal Ofarim über das Thema. Er sagte: „Das ist natürlich nicht leicht anzusehen. Die erste Aufregung ist weg. Es ist eine ziemlich anstrengende Situation, glaube ich. Er sieht müde aus.“ Weiter erklärte er: „Es gibt Gründe, warum er nicht darüber reden kann. Das würde noch mehr Probleme bereiten. Ich weiß gar nicht zu hundert Prozent, was da drin steht.“










